Brennpunkt Gefahrenabwehr

Brennpunkt Gefahrenabwehr

Der Podcast zu Krisenmanagement und Katastrophenschutz

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:10: Brennpunkt Gefahrenabwehr, der Podcast zu Krisenmanagement und Katastrophenschutz.

00:00:16: Herzlich willkommen zur Brennpunktgefahrenabwehre!

00:00:19: Mein Name ist Benedikt Groß und gemeinsam mit Claudius Blankt dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr München und mit Wolfgang Schäuble, dem Leiter der Branddirektion München betrachten wir hier regelmäßig die großen und auch die unerwarteten Zusammenhänge hinter Feuerwehr, Katastrofenschutz- und Gefahren abwehr.

00:00:36: Schön dass Sie dabei sind und los geht's mit einer neuen Folge Zivile Verteidigung.

00:00:41: Was kommt da auf uns zu?

00:00:42: Die Rhetorik wird deutlicher und Politiker sprechen auch immer klarer aus, dass Sicherheit und Stabilität nicht mehr als Gewissheiten hingenommen werden können.

00:00:52: Und ich glaube wir kennen alle inzwischen den Zeitenwändenbegriff, den Olaf Scholz geprägt hat.

00:00:57: das war im Februar.

00:01:00: drei Tage nach dem Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine gab es aber noch einen anderen Teil, der mir ja auch sehr in Erinnerung geblieben ist.

00:01:11: Ich weiß genau, welche Fragen sich die Bürgerinnen und Bürger in diesen Tagen abends am Küchentisch stellen?

00:01:18: Welche Sorgen sie umtreiben angesichts der furchtbaren Nachrichten aus dem Krieg?

00:01:24: Viele von uns haben noch die Erzählung unserer Eltern oder Großeltern im Ohr vom Krieg – für die Jüngeren ist das kaum fassbar!

00:01:33: Krieg in Europa.

00:01:35: Und Friedrich Merz hat dann vor wenigen Wochen in Davos nicht mehr von Zeiten Wände gesprochen, sondern davon das schon ein neues Zeitalter begonnen hat.

00:01:44: Die Show gestohlen.

00:01:45: bei der Veranstaltung hatte ihm wahrscheinlich der kanadische Premier.

00:01:48: Das war Marc Karny, der sprach von einem Riss in der Weltordnung und davon dass eine angenehme Fiktion nun zu Ende ist und eine harte Realität begonnen.

00:02:14: Ja und darüber müssen wir heute sprechen.

00:02:16: Wir kennen es wahrscheinlich schon aus dem Lateinunterricht, das ist das Zitat dass man am meisten gerade hört hinter geschlossenen Türen und auf Symposien.

00:02:24: wenn er davon gesprochen wird Wenn du gefrieden willst dann bereite den Krieg vor Und das ist der durchaus dramatische und ernste Auftakt für unsere heutige Folge.

00:02:34: Lasst uns durch dieses Statements aus der Weltpolitik mal konkret machen für unser unmittelbares Umfeld und unser unmittelbares Leben.

00:02:42: Claudius, der Begriff Zivile Verteidigung – was bedeutet das überhaupt?

00:02:46: Ja Benedikt, ich versuche mal und Wolfgang wird dann mich ergänzen die Begrifflichkeiten ein bisschen zu sortieren.

00:02:55: also wir haben wenn man unter der Gesamtverteidigung spricht haben wir zwei große Säulen.

00:03:00: Das eine ist die militärische Verteidigung, da gehen wir heute sicherlich nicht drauf ein und die große Salle der zivilen Verteiligung.

00:03:10: Und die Zivilverteidigung wiederum besteht aus vier Komponenten.

00:03:15: Das Eine ist die Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen.

00:03:19: das Zweite ist die Versorgung der Bevölkerung und der Streikräfte mit Nahrung Mit Energie, Wasser mit Informationen aber auch mit Arbeitskräften.

00:03:32: Dann die Säule der Unterstützung der Streikräfte aus der Zivilenverteidigung raus.

00:03:37: Das Stichwort O-Plan Deutschland wird momentan in der Szene auch sehr intensiv diskutiert im Fall der Fälle wie wir als der zivilen Verteidigung heraus dann auch die Streikrefte unterstützen müssen und können.

00:03:53: Und die vierte Säule, das ist dann der Zivilschutz.

00:03:56: Dort findet sich dann auch wieder der Brandschutz und die technische Hilfeleistung aber auch so Komponenten wie der Selbstschutz also wer jetzt an das neue Heft vom BBK denkt also welche Vorräte soll ich zu Hause anlegen?

00:04:10: Aber auch so Themen wie Kulturgutschutz.

00:04:12: Also wie bringen wir das was uns wichtig ist im schlimmsten Fall der Fälle auch in Sicherheit?

00:04:19: Claudius, in diesem Katalog, wo steht da die Feuerwehr konkret drin?

00:04:23: Genau.

00:04:24: Ich habe zwei der repräsentativen Komponenten genannt.

00:04:27: Das eine ist das Thema Brandschutz und das andere ist das thematechnische Hilfeleistung.

00:04:32: Natürlich wird sich das Aufgabenfeld der Feuerwehr etwas ändern.

00:04:37: Ich mache da zwei Beispiele.

00:04:40: Zum Beispiel das Thema ABC-Einsatz, die Auseinandersetzung bzw.

00:04:48: die Skills im Bezug auf Gefahrstoffe noch mehr intensiviert.

00:04:53: oder sicherlich auch das Thema technische Hilfeleistung, dass schwereres Gerät wahrscheinlich komplexer und schwieriger zu bearbeiten.

00:05:03: Und die technische Hilfeleistung da anders vonstatten geht wie im Friedensfalle aber im wesentlichen Kern bleibt die Aufgabe der Feuerwehr brammbekämpft vom Technischen Hilfeleistungen vielleicht an der einen oder anderen Ecke mit einer anderen Ausprägung oder Vertiefung.

00:05:20: Die Feuerwehr wird diese beiden Komponenten im Fokus haben.

00:05:24: Wolfgang von der Feuerwehr und ihren Aufgaben im Allgemeinen, konkret zur Anwendung in einer Stadt wie München?

00:05:31: Was bedeutet das für die Branddirektion in München ?

00:05:35: Für die BrandDirektion bedeutet es ein bisschen mehr als nur brandschutz- und technische Hilfeleistungen.

00:05:41: Wir sind ja Teil dieser großen Stadt- und Kreisverwaltungsbehörde Wie das dann im Amtsdeutsch auf einmal heißen wird.

00:05:48: Wir haben sehr früh nach Beginn des Ukrainekriegs begonnen, wieder eine Unterabteilung Bevölkerungsschutz aufzumachen und zu verstärken.

00:06:00: Und hier werden relativ viele Dinge mit bearbeitet.

00:06:04: dazu gehört natürlich das was Claudius gesagt hat Zivilschutz Das ist Brand- und Katastrophenschutz.

00:06:12: Also auch die Sanitätsorganisation sind hier natürlich eine wichtige Komponente, aber da werden auch die weiteren Dinge wie der Selbstschütz, der schon angesprochen wird, aber Warnung der Bevölkerung auch derzeit gerade intensiv durchgearbeitet um vernünftige Warenkonzepte, die ja dann wieder in Abstimmung mit dem Bund stehen müssen also mit der klassischen Bundesregierung Bundesverwaltung stehen müssen zu bekommen.

00:06:37: Und in diesem Zusammenhang gibt es aber auch noch weitere Funktionen und da sind wir eben auch bei der Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktion.

00:06:45: Es klingt jetzt super, super sperrig!

00:06:47: Heißt aber nichts anderes wie das öffentliche Leben organisiert weitergeht.

00:06:53: Das ist dann schon immer ganz spannend weil jeder schimpft ja so auf Bürokratie und Ämter wenn sie dann nicht mehr da sind.

00:06:59: Dann ist das Erwachen groß und nix mehr funktioniert so richtig und muss in irgendeiner Form sichergestellt sein.

00:07:06: Und jetzt muss klar sein, wie die besetzt werden.

00:07:10: In diesem Zusammenhang fangen wir gerade an, zivile Alarmplanungen zu betreiben – so nennt sich das dann auch ein eingeführter Fachbegriff!

00:07:19: Da wird es darum gehen, wichtige Aufgaben innerhalb der Stadtverwaltung zu identifizieren und mit einer gewissen Personalressource zu hinterlegen Weil gleichzeitig davon ausgegangen wird, dass wenn der Spannungsfall so nennt sich das ausgerufen wird oder auch der Bündnisfall.

00:07:38: Das wäre dann die schlimmere Variante.

00:07:39: also sprich es erfolgt ein Angriff auf NATO-Gebiet aber der Spanungsfalt wär der Vorreiter davon.

00:07:48: danach wird quasi das öffentliche Parlamentsleben stillgelegt.

00:07:53: Das kennen wir alle aus der Corona Gräse Und wir sehen in einer klassischen Auftragsverwaltung des Bundes und danach müssen die Prozesse eben entsprechend hergerichtet werden.

00:08:04: Das sind wir jetzt dran zu schauen, die Stadtverwaltung zu beraten, die wesentlichen Inputs zu geben damit das alles dann hergerichtet ist und funktioniert als kleiner Teil.

00:08:18: Und hin und wieder sind auch im Thema Versorgung drin.

00:08:21: also klingt spannend, aber irgendjemand muss ja dann hinterher so banale Dinge ausgeben.

00:08:32: Wo komme ich zu meinem Benzin und bin überhaupt berechtigt, Benzin noch zu bekommen?

00:08:37: Weil die Güter werden ein bisschen knapper.

00:08:41: also auch da muss alles vorbereitet werden.

00:08:43: Also das als Stadtverwaltung ist dann schon ein deutlich dickeres Brett Der Streitkräfte, Claudius hat diesen Obland schon angesprochen.

00:08:53: Da redet man im Regelfall jetzt derzeit von einem einer Drehscheibe Deutschland.

00:08:58: also durch Deutschland werden Militärs nach dem Baltikum geführt und wenn es dort zu Auseinandersetzungen kommt müssen die auch zur Erholung wieder nach Deutschland zurück und da wären auch Verwundete kommen und die müssen dann in den Krankenhäusern zusätzlich aufgenommen werden.

00:09:17: Also da gibt's schon einige Punkte wo man sieht, dass man ein bisschen was tun muss.

00:09:24: Da ist noch eine Reihe herzurichten und mal durchzudenken, was man bisher jetzt einfach eben nicht gemacht hat.

00:09:30: Das ist jede Menge!

00:09:32: Und das ist mehr als Brandschutz- und Feuerwehreinsatzwesen, dass es hier auf Ebene der Stadt kommt.

00:09:39: Ich glaube du hast auch einen großen Bogen gespannt um Themen die wir jetzt mal nacheinander uns vornehmen wollen.

00:09:45: Ja, lass uns doch anfangen bei dem einzelnen Mitglied, dem einzelne Mitarbeiter von Einsatzorganisationen und das mal plastisch machen.

00:09:53: Wir haben in Deutschland Werbpflicht die ist im Moment ausgesetzt.

00:09:58: Ich glaube wir drei waren alle noch in den Zeiten also definitiv Zivildienst-Werbpflicht oder Ersatzdiensten Und dann leben jetzt eine Generation von Jugendlichen die davon befreit sind.

00:10:10: Wir merken aber es kommt wieder Zuletzt.

00:10:13: zum Jahreswechsel wurde das Werbpflichtgesetz angepasst und ich habe da mal reingeschaut, ein Paragraf eins steht es eigentlich ganz klar.

00:10:20: Werbflichtig sind alle Männer vom verendeten vollendeten achtzenden Lebensjahr an also alle Männer ab achtzehn müssen Werb Pflicht leisten.

00:10:27: jetzt schauen wir mal auf die Feuerwehr und nehmen an dass die werbpflicht wieder in Kraft gesetzt wird.

00:10:34: ist das nicht ein Dilemma in dem wir leben weil genau die Leute die da gesucht werden sind männlich fit handwerklich begabt, Einsatz-Taktik und Logistik ausgebildet.

00:10:43: Das ist das Profil der Feuerwehrleute.

00:10:46: Und überraschend ist die Demografie einer Feuerwehrorganisation auch noch überwiegend männlich?

00:10:50: Ist es nicht ein Riesenspargat, der uns da

00:10:53: bevorsteht?".

00:10:54: Auf jeden Fall!

00:10:55: Also wir haben ja auch schon innerhalb der Feuerwehre bei Katastrophenschutz einsetzen des Phänomenen dass man noch bei der Wasserrettung sein kann oder bei der Bergrettung und je nach dem was Dazu erst beginnt der auf einmal, dass Mitglied schon bei der Wasserrettung tätig ist im Hochwassereinsatz und nämlich nicht mehr der Feuerwehr zur Verfügung steht.

00:11:17: Also das haben wir ja auch schon.

00:11:19: also das bedeutet dem Umkehrschluss diese vielen Doppelverwendungen die sind dann sowieso in Frage zu stellen.

00:11:27: und zusätzlich muss man natürlich auch davon ausgehen, dass Teile der Feuerwehre tatsächlich aus dieser Wehrpflicht nicht rauskommen.

00:11:36: Das war früher auch schon so, du hast es angesprochen.

00:11:39: Also auch Berufsfeierweller mussten wieder Dienst absolvieren und waren nicht automatisch ok.

00:11:47: ist damals die Abkürzung unabkömmlich gestellt.

00:11:50: Auch das wird ein großes Thema werden.

00:11:52: also wie generiert man Menschen die quasi als unabkümmlich gelten?

00:12:00: Und welche die halt dann zur Verfügung stehen das machen müssen, was halt dann quasi rechtlich gefordert werden kann.

00:12:09: Claudius wie funktioniert denn Feuerwehr gerade in freiwilligen Feuerwehren wenn wir die Mannschaften ausdünnen?

00:12:16: Ja wie Wolfgang schon angesprochen hat müsste man davon ausgehen dass die Mannenschaften ausgedünnt werden aufgrund unterschiedlicher Verpflichtungen zum Beispiel Einberufung zum Wehrdienst oder auch Ersatzdienstleistende, die dann plötzlich im Rettungsdienst oder in Altenheimen und Krankenhäusern tätig sein müssen.

00:12:37: Aber auch Zubeisungen, das heißt bestimmte Berufsgruppe, die zum Beispiel in der Pharmaindustrie verpflichtet werden um dort Medikamente herstellen zu können.

00:12:50: Das heißt wir gehen in unseren Planung davon aus dass wir mit weniger Mitgliedern arbeiten und rechnen müssen.

00:12:59: Und da kommt uns natürlich positiv zugute, dass wir seit einigen Jahren versuchen sehr vielfältig aufzustellen.

00:13:08: Also das ist das eine Mal das Thema Anteil der Frauen bei der Freiburg-Feuerwehr.

00:13:14: Die Frauen können ja Stand heute nicht zum Wert ins Verpflichtet werden.

00:13:19: Das heißt in der Regel kann man dann davon ausgehen der weibliche Teil der Bevölkerung noch greifbar ist für die freiwillige Feuerwehr.

00:13:29: Ähnlich ist es auch mit älteren Personen, also ab sechzig gilt auch nicht mehr die Wehrpflicht.

00:13:35: das heißt wir können Stand heute gesetzlich bis siebenundsechzig Mitglieder zum Einsatzdienst heranziehen aber es ist auch denkbar über siebundsechszig in beratenden Funktionen oder rückwärtigen Diensten dass wir hier Unterstützungsleistungen aufbauen, die von älteren Personen geleistet werden können.

00:13:58: Das heißt wir versuchen uns heute schon sehr vielfältig, sehr breit aufzustellen und auch immer einen kritischen Blick darauf zu werfen das was Wolfgang auch schon angesprungen hat diese doppelt- und dreifach aktiven.

00:14:12: also wenn ich schon in verschiedenen Behörden und Organisationen ehrenamtlich tätig bin dass sich mich am Ende für eins entscheiden muss und nicht auf vielen Hochzeiten tanzen kann.

00:14:24: Das

00:14:24: war jetzt ein breiter Burgen, noch mehr dass wir sortieren müssen.

00:14:28: aber lass uns nochmal ganz nah ran gehen.

00:14:33: Wir haben mehr Aufgaben andere Aufgaben zu erfüllen Und wir haben weniger Menschen die dafür zur Verfügung stehen.

00:14:41: Welche neuen Fähigkeiten welche neuen Aufgaben bekommen wir den Wolfgang?

00:14:45: Na ja wir werden sehr viel stärker in den Katastrophenschutz oder Teile von Dingen des Katastrophenschutzes in den Blick nehmen müssen.

00:14:55: Es ist ja jetzt auch nicht so, dass da übermorgen alles verschwindet oder auch das tatsächlich dann wieder in absehbarer Zeit alle in der Mobilmachung haben – da sind wir ja zum Glück sehr weit weg!

00:15:09: Aber man wird sich verstärkt jetzt in der heutigen Zeit mit dieser sogenannten Hybriden-Kriegsführung ein bisschen die erste Phase zum Antesten auseinandersetzen.

00:15:20: Und da sieht man ja schon an Berlin oder auch in Stuttgart, größeren Stromausfälle.

00:15:25: Also man wird sich sehr viel stärker mit so Leuchtturmkonzepten, mit so Bevölkerungsversorgungskonzepten beschäftigen müssen sie aber auch nicht auf einem endlos hohen Niveau sein können sondern einfach ein Grund rudimentär Angebot aber eher Flächendecken für Bevölkerungen als Anlaufstellen wo man mal die Hände ist wieder lädt zum ... zum sich informieren, wo man vielleicht mal eine Unterkunft hat für zwei oder drei Tage bis es dann ... ... man lieber zu Bekannten geht wie in den Naturnahle zu sein.

00:15:56: Wenn die Heizung ausfällt, dann muss man vielleicht auch über diese mobilen Heizaggregate nachdenken, über Notstromaggregat ja sowieso.

00:16:04: Man muss dann eben das so ein bisschen perfektionieren und ... ... auch die Bevölkerung da wieder mitnehmen sagen wir haben jetzt einen Konzept wenn das soweit ist, kannst du halt dort und dort hingehen.

00:16:17: Also das wären so Beispiele dafür, wie wir uns auf eine andere Art von Bewältigung, von Katastrophenschutz oder Großschahenseeignissen einstellen müssen.

00:16:28: auch mal Wasserversorgung, die gestört werden könnte.

00:16:33: Auch mal vielleicht Abwasserleitungen, die ... Das ist dann der unangenehme Teil, die vielleicht auch mal gestört worden könnten.

00:16:39: also solche Dinge, diese berühmte Infrastruktur.

00:16:45: Da müssen wir uns, glaube ich ein bisschen mehr damit beschäftigen.

00:16:47: Dass wir da, wie soll ich sagen, Workaround oder Ersatzlösungen für kürzere Zeiträume schaffen können und dass nach drei bis vier Tagen sicher auch viel wieder normalisieren wird.

00:17:01: Aber das da zu drei Tage die Bevölkerung zumindest gut abgebuffert werden kann.

00:17:09: Und in dem Szenario wird die Feuerwehr dann zum Logistiker?

00:17:13: Ja, zum Logistiker, zum Betreuer als Betreiber von solchen Leuchttürmen.

00:17:19: Als Anlaufstelle, als städtische Einrichtung am Ende des Tages wo man sagt okay wir haben dann die Aufgaben sag ich mal die Bürgerbedarfe festzustellen auch zu vermitteln gegebenenfalls zu helfen zusammen natürlich mit Betreuungsorganisationen der der Hilfsorganisation oder vielleicht auch mal anderer, dass man da quasi geht es eher um Organisationen und das kann die Feuerwehr.

00:17:51: Sie kann solche Dinge organisieren, herrichten, strukturieren dazu ist sehr ausgebildet und so quasi so auch wiederum in dem Leuchtturm des zentrale Kristallisations-Elemente übernehmen, dass er dann anständig läuft und betrieben werden kann.

00:18:08: Wenn der natürlich vierundzwanzig sieben laufen muss über vier, fünf Tage dann ist das schon auch ein Brett.

00:18:13: Das muss man schon auch sagen wenn es noch mehrere sein müssen.

00:18:17: Claudius, das sind ganz neue Aufgaben und jetzt leben wir in einem Szenario an dem es weniger Menschen machen müssen?

00:18:25: Wie kriegen wir das denn hin?

00:18:26: Ganz neue Aufgabem da muss ich gleich reingehen.

00:18:30: Ganz neue Aufgabe sind das nicht.

00:18:32: Wir haben in einer Podcast Folge von dem Thema Logistik schon mal gesprochen dass das so die neben Rettenlöschen Bergenschützen ja der fünfte große Skillpunkt, der Feuerwehrnis.

00:18:45: Dass wir sehr schnell Strukturen aufbauen können aus dem Stand raus und das Ganze durch die Eigenart der Feuerwehre, dass wir uns sehr schnell, sehr schnell an dynamische Lagen anpassen können ein Führungskörper haben, der darauf vorbereitet ist auf unterschiedliche Szenarien sich einzustellen hoffentlich auch die richtigen Entscheidungen treffen kann.

00:19:09: Und die Frage ist, wer macht es dann?

00:19:12: Also wo kommt das Personal her?

00:19:13: einerseits des Führungspersonal aber natürlich auch die Helfendenhände.

00:19:17: da haben wir schon über Corona hinweg Aber auch in der ukraine Flüchtlingskrise zwanzig zweiundzwanzig hat man sehr viel gelernt Wie wir uns breit und ich bin der Begriff Resilienz ist ja ein bisschen abgedroschen Einfach stabile aufstellen können.

00:19:35: Da zählen mehrere Aspekte dazu, dass eines das Thema PSNV intensivieren.

00:19:41: Also psychosoziale Notfallversorgung unserer eigenen Einsatzkräfte, dass wir auch immer stabil stehen und Ansprechpartner in der Mannschaft haben aber auch Fachkräfte die uns umgeben, die bei problematischen Einsätzen zum Beispiel zur Seite stehen.

00:19:57: Wir haben das Thema Notstromversorgungen der eigenen Liegenschaften Reservenbilden, Notrationen auch für die eigenen Kameradinnen und Kameraden.

00:20:10: Auch ein Blick auf die Zuverlässigkeit.

00:20:12: Wir haben vorher gesprochen Mitglieder, die sehr stark belastet sind durch ehrenamtliches Engagement aber auch beruflich dass wir da einfach einen Blick drauf haben oder stärker darauf konzentrieren und am Ende auch das Thema Kameradschaft also diesen eher angestaubten Begriff wieder bisschen in die Mitte schieben und sagen ja, wir sind zwar weniger.

00:20:34: Wir werden vielleicht auch weniger aber die da sind, die stehen stabil, die stehen zusammen und die arbeiten auch Hand in Hand mit ergänzter Schulterschluss auch aus den Erfahrungen der letzten Krisen das Thema Spontanhilfe.

00:20:53: Wir haben mittlerweile ein funktionierenden Koordinierungskreis Spontanhilfe

00:20:58: d.h.,

00:21:00: zusammen mit Partnerorganisationen sehr schnell ein Informationsaustausch zwischen der Bevölkerung, die in München Gott sei Dank sehr hilfsbereit ist und hoffentlich auch in den Krisen sehr hilfbereit sein wird und bleiben wird.

00:21:16: Können wir Personalschöpfen, Unterstützungsleistungen schöpfen?

00:21:21: Die werden dann über diese Spontanhilfe-Organisationen koordiniert bekommen.

00:21:27: Da haben wir ein tolles Konzept.

00:21:28: Das werden wir auch in einem der nächsten Podcasts vorstellen, wie das funktioniert – dass ehrenamtliche Feuerwehrmänner und Frauen dann die Bürgerinnen und Bürger aus der Spontane Hilfe dann auch führen und an die Hand nehmen.

00:21:42: Und wir haben mittlerweile eine Katastrophenschutzgruppe aufgebaut, die sich insbesondere als Unterstützungsleistung in dieser Logistikaufgabe solle rauskristallisieren.

00:21:56: Das heißt einfach Hände, die egal in welchen Situationen mit anpacken können und Dinge von A nach B bewegen.

00:22:03: Notwendige Dinge von a nach b bewegen... Und dieses Personal muss ausgebildet werden auch schnell ausgebilde werden.

00:22:11: da schwingt zum Beispiel auch ein Ausbildungskonzept mit das wir auch schon mal beleuchtet haben.

00:22:16: also wie komme ich in fünf Tagen zu meiner MTA oder zu meinem Modularentrupp?

00:22:21: Ausbildung in der freiwilligen Feuerwehr.

00:22:25: Wie kann ich das so straffen, dass wenn Not am Mann oder an der Frau ist, dass sich möglichst schnell Personal auch rekrutieren und ausbilden können?

00:22:32: Ich würde den Blick mit euch gerne mal jetzt weg von der Einzelperson hin zur Organisation und zum Unternehmer in der Stadt bringen.

00:22:41: Und ich weiß, dass ihr beide ja auch viel täglich mit Unternehmen, mit Behörden bespricht über solche Szenarien.

00:22:49: Eine Schwelle, die mir da immer wieder begegnet in solchen Gesprächen ist die Frage was passiert eigentlich beim Spannungsfall?

00:22:56: Beim Bündnisfall oder beim Verteidigungsfall.

00:23:01: wissenschaftlichen Dienst des Bundestags nachgeschaut.

00:23:03: Der schreibt ganz klar, der Spannungsfall ist eine Vorstufe zum Verteidigungsfall.

00:23:08: aber was ich interessant finde ist wie schnell der eintritt.

00:23:10: also es braucht ein vorliegen einer erhöhten zwischenstaatlichen Konfliktsituationes muss noch gar kein konflikt eingetreten sein das muss einfach nur wieder nahmisch und sagt Spannung entstehen.

00:23:19: oder Wolfgang das vorhin schon den den Bündnis Fall erwähnt.

00:23:23: Es könnte also recht schnell gehen.

00:23:25: Aber in den Gesprächen die Ich führe mit Unternehmern und Führungskräften von Organisation Da habe ich manchmal den Eindruck, dass die Vorstellungskraft des zivilen Lebens an diesem Horizont endet.

00:23:36: Das würde im Spannungsfall vor jedem Unternehmen ein Bundeswehrauto vorfahren und dann steigt da jemand aus.

00:23:42: Und der klopft dem betriebswirtschaftlich-zivilausgebildeten Chef oder Chefin auf die Schulter und sagt Danke!

00:23:48: Ich übernehme hier.

00:23:49: Aber so ist es doch nicht?

00:23:53: Welche Regeln gelten denn für unsere Organisation, unsere Unternehmen?

00:23:59: Sobald dieser Spannungsfall eintritt, nach welchen Regeln arbeiten wir denn und worauf müssen wir uns vorbereiten im Wirtschaftsleben?

00:24:07: Also zunächst mal gibt es ja verschiedene Notstandsgesetzgebungen.

00:24:13: dazu gehören eben auch die sogenannten Sicherstellungsgesetze dazu.

00:24:16: Und da gibt's auch zum Beispiel ein Arbeitssicherstellungsgesetz.

00:24:20: in dem wird im Kern her geregelt dass die Ausrichtung und Rekrutierung der Arbeit oder für die Unternehmen halt dann auf einmal dem Militär unterzuordnen ist und der Verteidigung bedeutet.

00:24:38: Also im Umkehrschluss Rüstung wird deutlich präveriert vor irgendetwas, das meine ich wegen... Holzschränken herstellt.

00:24:47: oder auch die Firmen selber müssen sich umstellen und bekommen vielleicht viel mehr erweiterte Aufgaben.

00:24:55: Und müssen ihren Produktionsprozess halt auf neue Produkte anpassen, die auf einmal von ihnen nachgefragt werden.

00:25:03: Es wird verschiedene Menschen geben, die einfach dann auch an ihrem Arbeitsplatz durch diese Sicherstellungsgesetze gebunden werden.

00:25:11: oder man sucht mehr Kraftfahrer, weil viel mehr Transporte zu leisten sind.

00:25:16: Dann wird vielleicht auch mal jemand der kein Berufskraftfahrer ist und eine Arbeit hat die jetzt vielleicht weniger prioritisiert ist aber einmal in so einem Transportunternehmen Abgeordnete.

00:25:30: also solche Sachen muss man sich darunter vorstellen Was gut ist, dass diese Sicherstellungsgesetze auch mittlerweile sehr stark in der Wirtschaft selber diskutiert werden.

00:25:41: Dass sie sich auch sehr intensiv beginnen zu orientieren allen voran die sogenannten Kritisunternehmen das jetzt auch das Kritisdachgesetz also kritische Infrastruktur-Dachgesetz in Kraft getreten wird und die verpflichtet sind sich zu kümmern.

00:25:57: Und da merkt man auch schon, der Unternehmen einen Umdenken stattfindet, um sich da zu positionieren.

00:26:06: Zu sagen okay was ist denn dann bei uns noch da und für was sind wir zuständig?

00:26:12: Klar, das kann bis dorthin führen.

00:26:13: Dass auch Unternehmen, sei mal ihre ursprüngliche Produktionsgröße nicht mehr haben und zusammenschmelzen weil sie eben nichts produzieren was jetzt meinetwegen zur Versorgung der Bevölkerung tatsächlich extrem wichtig ist oder auch für die Streitkräfte wichtig wird.

00:26:30: also dass kann schon passieren muss man halt dann mal gucken wohin das dann kommt.

00:26:34: aber wie gesagt es ist ja dann auch nichts anderes als ein Umordnen.

00:26:41: Also es ist ja heute schon so, dass die Rüstungsindustrie wieder viel mehr Kapazitäten bindet.

00:26:47: Vielmehr Mitarbeiter einstellt, stärker produziert und da werden vielleicht der eine oder andere Zulieferer dann später in diese erweiterten Produktionen mit reingeschoben werden.

00:27:00: also das ist nicht so, damit niemand mehr Arbeit hat aber die Logik dahinter Anders ausgerichtete.

00:27:08: Heute orientieren wir uns am klassischen Konsum oder am klassischem Export von der freien Welt, also was gebraucht wird halt gemacht und hinterher wissen wir was Gebraucht Wird.

00:27:22: Wir brauchen Lebensmittel wir brauchen Verbandsmaterial wir brauchen Pharmazie wir brauchen Wir brauchen Wasser, wir brauchen Kleidung und dann wird es umgebaut werden Zug um Zug.

00:27:36: Wenn's da nicht so dramatisch kommen wird, wovon jeder hofft dass es nicht kommt.

00:27:43: Man muss sich vorbereiten wie du schon gesagt hast aber die Beschäftigung beginnt und das denke ich ist das Wichtige.

00:27:49: also Wir brauchen jetzt nicht zerkhaft sein, um auf ein Ende zu gucken wo wir noch gar nicht wissen ob sie überhaupt eintrifft.

00:27:56: Sondern wir müssen mutig sein zu sagen also mutig des Angesichts werden und sagen ja okay kommt was auf uns zu aber wir sind nicht so super schlecht aufgestellt.

00:28:09: wir konnten auch aus Zeiten des kalten Krieges da war das also sich aufgewachsen bin ich ja mal völlig normal.

00:28:15: also war halt so und da war die Grenze also noch innerdeutsch.

00:28:19: Also es ist jetzt nicht so, dass da noch gar nie was dagewesen wäre und das zeigen ja auch diese Rechtsgrundlagen die aus der jungen Bundesrepublik damals schon entstanden sind.

00:28:30: Man muss halt nur ein bisschen anpacken und neu denken oder ergänzend denken war ja auch bis in den achtziger Jahren so gedacht.

00:28:37: Dann hat man es einfach eingestampft.

00:28:40: Es ist ja nicht so, dass da nichts da gewesen wäre und jetzt muss man halt wieder mal ein bisschen auf den Girm nehmen, ein bisschen Gas geben, damit man dann die zwanzig dreißig Jahre einmal wieder hochkommt?

00:28:50: Ja ich hoffe doch!

00:28:52: Wie Wolfgang ausgeführt hat das Kritis-Dachgesetz soll ja genau das nochmal festigen, dass die kritischen Infrastrukturen aus den verschiedenen Segmenten Das weiter tun können, was sie jetzt tun.

00:29:06: Der Energieversorger, den Strom liefert die Wärme aus der Fernwärme kommt oder eben auch die Bebinahrung aus der Produktion.

00:29:17: Also das ist Aufgabe oder Kern des Kritis-Dachgesetzes – das war ja bisher sehr stark.

00:29:23: Das Thema Kritis aus dem Thema IT-Sicherheit bekannt.

00:29:28: und jetzt mittlerweile werden über das Kritisdachgesetz viele andere Facetten der Resilienz ja mit angesprochen, also zum Beispiel physisches Schutz Dronenschutz etc.

00:29:42: oder auch der Schutz vor Spionage.

00:29:44: und ganz spannend ist natürlich auch dieses Sicherungsgesetz um Menschen zu verpflichten bestimmte Tätigkeiten zu tun in diesen Kritisunternehmen.

00:30:02: Das spielt natürlich wieder eine Rolle beim Thema Ehrenamtlichkeit bzw.

00:30:06: Dienstpflicht in der Feuerwehr, in der freiwilligen Feuerwehr.

00:30:10: Das heißt wir betteln uns und da kommen wir wieder zu dem Punkt den wir schon mal besprungen haben am Ende um Fachkräfte um Skills, die notwendig sind.

00:30:24: Und hier ist noch mal wichtig zu betonen dass dieser Umbau so ferner notwendig ist eine gewisse Zeit bauen wird und das haben wir auch in Corona erlebt.

00:30:35: also die schlimmste Phase ist wenn sich alle Woche Verordnung oder ein ganzer Blumenstrauß von Verordnungen ändert bis wir uns da eingestellt haben.

00:30:45: auf die Veränderung beginnt schon wieder die nächste Woche.

00:30:49: Und deswegen, glaube ich, kommt es dann auch auf den Katastrophenschutz oder beziehungsweise in der zivilen Verteidigung tätigen Organisationen an – die heute schon da sind -, dass sie sich auf unterschiedliche Lagen und auf dynamische Situationen einstellen, ohne dass wir uns irgendwie fokussieren den einen Vorfall oder das eines Szenario, sondern weiter mutig wie Wolfgang auch gesagt hat positiv nach vorne schauen und uns da nicht irgendwie in der Ecke verkrümmeln.

00:31:22: Sondern am Ende sehr breit und vielfältig auf uns aufstellen.

00:31:28: Welche Szenarien sind es denn bzw welche Dimensionen sind es dann?

00:31:33: Auf die wir uns in einer Stadt wie München vorbereiten müssen wenn Unmittelbar betroffen sind, sondern vielleicht Supportstrukturen oder Kapazitäten bereitstellen müssen.

00:31:44: Ja wir werden zumindest einen guten Zufluss haben.

00:31:49: Es werden sicher Verwunderte zu versorgen sein die zusätzlich in diese hoch spezialisierten Krankenhausstrukturn hier verbracht werden um Anschlussoperationen zu finden.

00:32:02: man wird sicherlich das ein oder andere im Pflegebereich tun müssen und gleichzeitig halt gucken, dass man diese das bewältigt.

00:32:12: Und man wird auf jeden Fall wahrscheinlich mit irgendwelchen Fluchtbewegungen rechnen müssen die auch auf uns umverlagert werden oder unverteilt.

00:32:20: besser gesagt hat man ja schon bei der Ukraine gesehen.

00:32:24: also auch hier hatten wir in München zwangsläufig über Ungarn Österreich sind wir immer so der erste Anlaufpunkt da im Balkanbereich relativ viele, die auf uns zugeströmt sind.

00:32:37: Jetzt könnte es anders sein weil immer noch gehen die Militärstrategien vom Baltikum aus.

00:32:44: also das wird dann eher bewusster umwerteilt.

00:32:47: aber das ist ja nicht so dass wir da keine Erfahrungen hätten sondern diese Konzepte werden jetzt stärker ausgebaut und müssen halt verifiziert werden.

00:32:58: Das denke ich beginnt jetzt auch schon wieder Und insofern ist das sicherlich was, was wir hinkriegt auch.

00:33:07: Das, was für bei den meisten Menschen so sofort in den Kopf kommt diese Bunker.

00:33:14: Ich brauche einen Bunkerv Platz also auch das wird in der Form nicht sein.

00:33:19: die Kriegsführung ist heute anders.

00:33:20: Wir werden sicher über lange Zeit keinen Flächenbomber haben.

00:33:27: Wird vielleicht ein vereinzelter Nadelstich gesetzt aber Keller sind zum Beispiel schon sehr gut und können relativ gering, wenn jetzt eigentlich eine Einfachverglasung ist ein bisschen aufgerüstet werden.

00:33:39: Und auch die U-Bahn für die Leute, die hier in der Innenstadt unterwegs sind, können gut hergenommen werden.

00:33:46: Auch da beginnen jetzt schon Forschungsarbeiten dazu.

00:33:50: was muss noch ein bisschen ergänzt werden?

00:33:53: Insofern muss man sich einfach bewusster machen und sich auf verschiedene Situationen Einstellen, an die man jetzt heute gar nicht so gedacht hat.

00:34:04: Und auch ... Die Bevölkerung muss halt auch wieder wissen naja im Fall eines Falles muss ich mir halt mal einen Glamourpflaster selber setzen und nicht immer gleich hoffen dass ein Rettungswagen vorbeikommt.

00:34:16: und auch hier wird man sicherlich im Selbstschutz nochmal verstärkt in den nächsten Jahren auf Kurse.

00:34:25: Auch mit den Video-Botschaften kann man das ja super machen, YouTube selbstlernen Kurse anbieten und so.

00:34:32: Das gab es ja früher alles nicht und das kann man sicher heute gut streuen, medial wieder besser aufbereiten um hier zu sagen hey schaut's euch an wir sind gerüstet.

00:34:43: Ich war spannenderweise gerade in Island Und das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein sehr explosives Land.

00:34:50: Die haben ja immer mal wieder einen Vulkanausbruch, zwar faszinierend wie die da einfach Bescheid wissen – sie brauchen auch immer eine Notfalltasche und haben danach nach dem Alarm der halbe Stunde Vorlaufzeit.

00:35:03: Und dann wissen sie, wo sie sich treffen müssen und das ist für die völlig normal und die arbeiten aber auch so, sage ich mal fast schon aggressiv damit.

00:35:13: Die zucken da nur die Schulter dazu weil die sind halt einfach von Kindheit auf an, sind diese Situation gewohnt.

00:35:20: Wir waren es gewohnte haben gedacht brauchen Sie nicht mehr.

00:35:22: jetzt müssen wir uns wieder dran gewöhnen dass wir ein bisschen andere Dinge Beachten müssen und das wieder erlernen müssen auch zum Teil.

00:35:33: Aber es ist ja machbar, dass wir lernen so viel.

00:35:36: Da kommt jetzt auf so einfache pragmatische Dinge nicht an.

00:35:40: vielleicht ganz im Gegenteil.

00:35:41: Vielleicht ist es ja auch insgesamt gesellschaftlich nützlich wenn man mal wieder einfachere pragmatischen Dinge in den Vordergrund schiebt.

00:35:49: Klaudius bei den Szenarien die auf uns zukommen welche gehen dir am Kopf rum?

00:35:53: Ja ich nehme einfach das Szenario Berlin jetzt gerade um den jahrechtswechsel rum, großflächiger Stromausfall aufgrund Sarbutage.

00:36:07: Und es war ja schon beeindruckend unterknüpfig an das an was Wolfgang gesagt hat.

00:36:11: und wir sind einfach sehr stark abhängig vom Thema Energie von Strom, von Strom Internet und wenn da mal zehn Sekunden Pause ist entsteht Panik oder Unruhe.

00:36:26: Wenn jeden Tag eine Stunde der Strom weg wäre, würden wir uns wahrscheinlich sehr schnell darauf einschießen und wäre an sich auch kein großes Problem.

00:36:34: Beeindruckend war tatsächlich die Länge dieses Stromausfalls.

00:36:41: Irgendwann funktioniert dann die Mobilfunkversorgung nicht mehr, irgendwann wird es dann auch mal in der Wohnung kalt.

00:36:47: Dann fällt der Kühlschrank aus, das heißt je länger das Stromausfall dauert, desto mehr Einschränkungen habe ich, dann ist nur das Licht aus Sondern es wird halt auch ungemütlich.

00:37:01: Wie wird sich so ein Szenario in München abspielen?

00:37:04: Das beschäftigt uns und der eine Baustelle ist natürlich, dass der Energieversorger in Münchens die Stadtwerke im München den Schaden so schnell wie möglich beheben müssen.

00:37:14: Das ist mal das Erste.

00:37:16: Die Fähigkeiten müssen da sein damit die Reparatur auch kurz wie möglich dauert.

00:37:23: Das andere ist, was kommen dann für Einsätze auf die Feuerwehr zu?

00:37:27: Klar kann man sich jetzt so eine Tockeinsätze vorstellen wie Person bleibt im Aufzug stecken.

00:37:32: Wird die Feuerweh angerufen solange das Mobilfunknetz noch funktioniert wunderbar, Feuerwehr kommt vorbei befreit die Personen auf dem Aufzug.

00:37:40: Speziell wird es dann bei so was wie heimbeatmeten Patienten, ja Akku da oder hält der Stück lang und dann muss sich die Feuerwehr zusammen im Rettungsdienst überlegen.

00:37:52: Was machen wir mit der Person?

00:37:54: Aber am Ende gehen die Vorbereitungen auch darin, akut Betreuungstellen zu haben.

00:37:59: Die Notstrom versorgt sind, die sogenannten oder schon angesprungenen Leuchttürme- oder Lichtinseln, auch mobile Lichtinsellen.

00:38:08: Das heißt schnell aufblassbare Zelte, die im Betrieb genommen werden können zum Beispiel auf Supermark Packplätzen.

00:38:16: Dort kann ich mein Handy laden, Eltern können Babynarung dort warm machen oder ich kann auch den mobilen Hotspot nutzen und dort einfach meinen Freunden schreiben, dass es mir gut geht.

00:38:32: Oder am Ende auch – Ich kann dort ein Notruf absetzen falls das Mobilfunknetz oder das Telefonnetz dann nicht mehr funktioniert.

00:38:40: Und so was ist ganz griffig!

00:38:42: Da sind wir ja gut vorbereitet sowohl die kritischen Infrastrukturen als auch natürlich die Feuerwehren und die Katastrophenschutz-Einheiten.

00:38:52: Aber trotzdem kann man das natürlich immer weiter ausbauen und wir haben halt hier eins, sechs Millionen Einwohner.

00:38:58: Das heißt ein kompletter Stromausfall ist natürlich eine Riesenlast die in der Zeit auf uns wirken würde.

00:39:05: aber wie gesagt die Konzepte sind da sind in Vorbereitung des Training läuft und so dass wir auch da diesen griffigen Szenario auch positiv entgegenschauen dürfen.

00:39:18: Und wenn ich da ergänzen darf dann sind wir jetzt wieder bei diesem Selbstschützthema.

00:39:22: Die Bürgerinnen der Bürger kann halt in Ausnahmesituationen solcher Größenordnungen auch nicht erwarten, dass alles für sie erledigt wird ohne ihren Beitrag.

00:39:34: Das denke ich ist auch Teil des Gesamtsystems das Bewusstsein.

00:39:39: es ist eine fragile hoch komplizierte Situation.

00:39:44: also positiv jetzt in dem Zusammenleben weil's super Vieles gleichzeitig funktioniert und wenn halt mal was nicht funktioniert, dann ist es halt einfach schwieriger.

00:39:56: Und da muss ich halt auch damit umgehen ohne dass sich dann gleich sage der Staat versagt.

00:40:03: das wäre glaube ich auch eine wichtige Botschaft.

00:40:05: Der Staat tut etwas aber er ist nicht nur ausschließlich dafür da, dass der Einzelne alles so in Notfällen wieder vorfindet wie er es im Normalfall hat.

00:40:19: Claudius und Wolfgang, ich habe da eine Folge die möchte ich mit euch in der Zukunft machen.

00:40:24: Und zwar weiß ich dass ihr euch beide wirklich aus eigenem Interesse und sehr tief mit der Geschichte, mit der Historie des Feuerwehrwesens und der Gefahrenabwehr vor allen Dingen München auseinandersetzt.

00:40:36: und dazu müssen wir mal reden.

00:40:38: aber heute vielleicht mal die Frage lohnt sich denn die Folge?

00:40:41: Können wir denn was lernen aus der Münchner Vergangenheit, insbesondere aus den Kriegsjahren für das wie wir uns heute aufstellen müssen?

00:40:49: Ja, wie Wolfgang schon gesagt hat sicherlich ist ein Blick zurück nie schädlich aber eine Auseinandersetzung.

00:40:58: Ein Krieg in der Zukunft wird sich vermutlich nicht so abspielen wie in der Vergangen- heit.

00:41:05: also das ist auch meine persönliche Hoffnung wer die Bilder der letzten Kriegswochen in München sieht.

00:41:12: Keine Stromversorgung, keine Wasserversorgungen nur noch zerbaumte Häuser.

00:41:18: Wenn man an die Bilder denkt dann blockiert man im Kopf und ist auch nicht das Szenario dass wir denken sollten sondern etwas intelligenter rangehen.

00:41:31: trotzdem schadet insbesondere was das Thema Führung oder auch was der Wolfgang auch angesprungen hat, die Resilienz der Bevölkerung.

00:41:41: Also ich rufe einfach nicht beim... Wenn ich mich im Finger geschnitten habe kann er mir dann Rettungsdienst rufen ja?

00:41:46: Ich muss mich selber behelfen.

00:41:49: Diese Rückschau glaube ich an dieser Stelle ist sinnvoll.

00:41:54: Was kann ich als Bürgerinnen und Bürgertun?

00:41:56: Was muss ich auch tun?

00:42:00: Wie kann auch ... Nachbarn zum Beispiel beim Einkaufen helfen, wie kann ich mich gegenseitig auch unterstützen?

00:42:08: Welche Vorräte muss ich zu Hause haben etc.

00:42:11: Also da macht der Blick zurück aus meiner Sicht durchweg Sinn.

00:42:15: wo keinen Sinn macht ist was ich schon gesagt habe dass wir in ein düsteres Tal gucken und dann die Hoffnung verlieren weil dazu wäre der Blick wieder zurück dann wahrscheinlich die falsche Pille die wir

00:42:27: nehmen.

00:42:27: ja nicht nur die falschen Pille aber auch die falscher Realität.

00:42:30: also Die Ukraine lebt seit vier Jahren in einem Krieg, wo der Westen der Ukraine immer mal wieder im Verhältnis sehr glimpflich davonkommt.

00:42:42: Im Verhältnis zum Osten.

00:42:45: also auch das wird Realität sein.

00:42:47: Also wir sind weiter weg.

00:42:49: wie gesagt diese Nadelstichoptionen sind sicher ein Punkt Und von daher sind die Szenarien tatsächlich wirklich andere.

00:42:58: Aber was vielleicht in diesem Blick ganz interessant sein dürfte, gerade vielleicht in den letzten Kriegsjahren, die nicht vergleichbar sind mit unserer Bedrohungslage ist vielleicht auch mal der ausgedünnte Personalstand.

00:43:12: und was hat man dann noch quasi aufrechterhalten?

00:43:16: Vielleicht jetzt nicht ganz hinten raus wo ja schon seit sechs Jahren alles ... Zerschlissen wurde, aber so die ersten drei Jahre.

00:43:25: Also wie war der Stand?

00:43:27: Wenn sich das rekapitulieren lässt meinetwegen so Anfang der vierziger Jahre was hat man da noch gemacht?

00:43:33: mit wie viel weniger hat mal etwas gemacht?

00:43:35: also dass man vielleicht mal einfach so ein Gefühl kriegt oder man kann sich selber ausrechnen und sagen was machen wir denn wenn wir jetzt sagen wir einfach mal dreißig Prozent wegstreichen?

00:43:46: wie verhält sich das?

00:43:48: Welche liebgewonnenden Qualitätsstandards müssen wir vielleicht an der einen oder anderen Ecke abspecken, ohne dass es dramatische Auswirkungen hat.

00:43:55: Weil wir glauben, dass das halt nur so super funktioniert und dann funktioniert's halt nur noch gut.

00:44:02: also aber diese Sachen können man sich schon mal ein bisschen abgucken zu sagen ja Ging auch so, also oder die haben sich halt dann mit ungefähr dreißig Prozent weniger Personal behalten.

00:44:14: Ganz zum Schluss waren es fünfzig und ganz ganz ganz zum Schluss war nur dreizig Prozent überhaupt.

00:44:19: Aber das sind ja Dimensionen um die es noch gar nicht geht.

00:44:22: aber einfach das wäre vielleicht meine Idee.

00:44:26: auch die Frage der interkommunalen Wirkung wird ja eine Rolle spielen, gerade bei der freiwilligen Feuerwehr.

00:44:33: Also werden wieder Verbände zusammengezogen um hier Ausgleich zu schaffen.

00:44:38: Ja also kann man sicherlich mal reingucken.

00:44:41: So richtig vergleichbar glaube ich wird es nicht ob das Warnung oder Schutzraum?

00:44:47: Ob das Flächenbombatement ist?

00:44:48: Ob sehr riesige Menschenmengen waren die einfach aus Deutschland verschwunden sind an die... in die militärische Richtung, aber auch wissen wir ja alle deportiert worden sind.

00:45:05: Also sowas macht an der Ecke keinen Sinn zu denken und von daher glaube ich ist es vielleicht ganz interessant, aber hilft uns für die Herausforderung nur bedingt?

00:45:19: Ja das war heute ein sehr interessantes Gespräch mit euch, Themengebiet.

00:45:26: Das glaube ich uns allen noch ein bisschen zu denken geben wird.

00:45:30: Wichtig für mich ist, ich nehme mit dass wir nicht unvorbereitet sind und auch nicht unerfahren in den Konzepten der Arbeit die hier passiert und ich nehme auch die Botschaft von dir Wolfgang mit das wir nicht zaghaft sondern mutig voranschreiten sollen.

00:45:45: Bevor wir uns heute trennen habe ich aber noch eine Frage an euch diese Gespräche die wir jetzt hier führen.

00:45:52: Die kennen wir seit Jahren aus Symposien, aus Fachgesprächen und haben sie aber immer hinter verschlossenen Türen geführt.

00:45:59: Weil wir gedacht haben, wir wollen niemanden beunruhigen!

00:46:02: Wir wollen das nicht nach draußen tragen – es ist unsere Last, dass wir diese Gedanken miteinander austauschen oder diese Planungen machen.

00:46:11: Was ist heute anders?

00:46:12: Warum können wir hier in einem Podcast öffentlich über die Themen

00:46:16: sprechen?".

00:46:17: Also ich glaube, wir hätten auch früher schon darüber sprechen können... Ich glaube, die Bürgerin wünscht ja eine Klarheit und sie wünschen eine Klarkeit was auf sie zukommt.

00:46:31: Wir haben relativ hohes Bildungsniveau das die letzten Jahrzehnte weiter angestiegen ist.

00:46:38: wir setzen auf den mündigen Bürger und ihm dann Nachrichten vorzuhalten die ihn nicht.

00:46:44: beunruhigen sollen, ist ja die größte Form von Ignoranz des Bürgers der Bürgerinnen.

00:46:50: Also aus dieser Sicht finde ich es schon in Ordnung wenn wir uns mal alle zusammen wieder damit auseinandersetzen und nicht sagen schaut euch Dschungelcamp an Weil das ist das, was man euch zumuten kann und die Wahrheit, dass man sich auch mal wieder darüber Gedanken machen muss.

00:47:09: Dass man ein anständiges Plastik klebt.

00:47:11: Das lassen wir lieber weil da ruft er lieber den Rettungsdienst an.

00:47:14: also das ist es natürlich sehr überpolemisch aber in der Grundtendenz glaube ich ist das richtig Auch die Verantwortungstiffusionen, die die Stadt gefunden haben Also einfach auch Die Bürgerin der Bürger weiß, dass er auch eine gewisse Eigenverantwortung wahrnehmen muss und das mit ihm nicht.

00:47:33: Ja aber dann kommt vielleicht und da werden wir schon irgendwie und auch ja machte da keine Sorgen.

00:47:39: Das ist doch alles eigentlich auch etwas was die letzten Jahre zu dieser schwierigen gesellschaftlichen Debatte in verschiedenen Richtungen in der Politik beiträgt.

00:47:51: also die Bürgerinnen der Bürger sind ja nicht unvernünftig.

00:47:55: ich kenne wenige flächendeckend die Unvernunft.

00:47:59: Aber man muss halt auch einfach vernünftig und wahrheitsgemäß mit den Leuten umgehen, das hat nichts mit Beunruhigung zu tun.

00:48:07: Man muss es nicht dramatisieren aber man muss es auch nicht wegreden.

00:48:12: Und ich glaube deshalb ist das auf jeden Fall immer sinnvoll solche Themen zu platzieren, auch wenn sie jetzt halt mal etwas unangenehmer sind Und jetzt noch sind sie ja lediglich gedanklich unangenehmer.

00:48:29: Ich glaube, die heutige Folge hat gezeigt ... Die Frage war ja was ist ein Zivilschutz?

00:48:35: Ja und Zivillschutz ist keine Cavalry, die dann kommt wenn man sie ruft sondern Zivilschutz sind wie alle also die Bürgerinnen der Bürger und auch die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und die städtische Verwaltung.

00:48:48: das heißt es braucht dringend eine Verzahnung dieser unterschiedlichen Organe Personen, Menschen.

00:48:57: Und da gehört Offenheit und Transparenz mit dazu, damit man sich einfach darauf einstellen kann was bietet mir die Verwaltung?

00:49:03: Was bietet mehr die Organisationen?

00:49:06: Was Bieten mir die öffentliche Hand?

00:49:08: Und was muss ich als Bürgerinnen aus Bürgerselber leisten?

00:49:11: Da gehört Transparens als Überschrift einfach mit dazu.

00:49:15: Ja, das war wieder eine Folge des Podcasts Brennpunkt Gefahrenabwehr mit Claudius Blankt und Wolfgang Schäuble.

00:49:22: Wir hoffen es hat Ihnen gefallen!

00:49:23: Und wir konnten Ihnen den einen oder anderen Gedanken schenken, den Sie aus dieser Folge mitnehmen.

00:49:30: Wenn sie Feedback- oder Anregungen zu unseren Themen haben dann senden Sie eine Mail an podcast at brenntpunkt minus gefahrenabwehre.de.

00:49:39: Auf jeden Fall freuen wir uns dass Sie dabei waren und wir freuen uns auch wenn Sie das nächste Mal wieder einschalten.

00:49:54: Brennpunkt Gefahrenabwehr, der Podcast zu Krisenmanagement und Katastrophenschutz.

Über diesen Podcast

Ein Podcast über Krisenmanagement, Katastrophenschutz und über die Menschen, die Verantwortung tragen, wenn es ernst wird.

Zu hören sind Claudius Blank, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr München, Wolfgang Schäuble, Leiter der Branddirektion München, und Benedict Gross als Moderator. Drei Stimmen aus München, drei Perspektiven auf Krise, Einsatz und Führung.

Wir sprechen über Strukturen, Abläufe und Hintergründe von Blaulichtorganisationen – und darüber, wie Städte und Gemeinden sich auf Notfälle, Krisen und Katastrophen vorbereiten. Fachlich fundiert, für jedermann verständlich erklärt und mit Blick hinter die Kulissen.

Neue Folgen erscheinen etwa alle drei bis vier Wochen. Wir zeichnen auf, wenn die Kalender zueinanderpassen, es spannende Gesprächsthemen gibt und kein Großeinsatz dazwischen kommt.

von und mit Claudius Blank, Wolfgang Schäuble und Benedict Gross

Abonnieren

Kontakt

Wir freuen uns über Feedback und Anregungen!

podcast@brennpunkt-gefahrenabwehr.de