Brennpunkt Gefahrenabwehr

Brennpunkt Gefahrenabwehr

Der Podcast zu Krisenmanagement und Katastrophenschutz

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00:00:10: Brennpunkt Gefahrenabwehr, der Podcast zu Krisenmanagement und Katastrophenschutz.

00:00:16: Herzlich willkommen zur Brennpunktgefahrenabwehre!

00:00:19: Mein Name ist Benedikt Groß und gemeinsam mit Claudius Blank dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr in München und mit Wolfgang Schäuble, dem Leiter der Branddirektion München betrachten wir hier regelmäßig die großen und auch die unerwarteten Zusammenhänge hinter Feuerwehr, Katastrofenschutz- und Gefahren abwärts.

00:00:35: Schön dass Sie dabei sind.

00:00:36: Und los geht's heute mit einer neuen Folge, mit einer sehr aktuellen Folge Waldbrände in Europa wie die Münchner Feuerwehr ein Löscheinsatz an der Atlantikküste geplant hat.

00:00:48: Ja und da geht es heute darum dass in den letzten Wochen hier in München bei der Feuerwehr große Planungen stattgefunden haben, wie man nämlich die Kollegen in Bordeaux unterstützen kann.

00:01:01: Das Thema ist ein Waldbrand und das ist ein überregionales Hilfsthema, dass im Zusammenhang mit Hochwassern Starkregen stürmen eben nicht nur Brände große Naturaignisse, die uns immer wieder auf Trab halten und gefühlt auch immer mehr eintreten.

00:01:19: aber jetzt wollen wir erst mal uns ein bisschen orientieren Wolfgang.

00:01:23: Wo ist Bordeaux?

00:01:26: Ja, Bordeau liegt ungefähr fünfzig Kilometer von der Atlantik-Küste an der Piscaya.

00:01:36: Wenn man das so will... Das ist die große Bucht, die zwischen Frankreich und Spanien sich erstreckt am West, also von uns aus am Atlantikum westlich.

00:01:51: Das ist eigentlich ganz spannend.

00:01:53: Da kommt der Wind an sechstausend Kilometer ohne jede Hindernis über den Atlantik herein und das ist natürlich dann immer ganz spannend, unüblich.

00:02:03: für diese Gegend sind die Waldbrände schon alles was wir in den letzten Jahren kennengelernt haben.

00:02:11: auch dieses Jahr sind natürlich die Schwerpunkte an der Mittelmeerküste und insofern war es natürlich schon spannend dass dieses Jahr Atlantikküste dran war oder mit dabei war.

00:02:24: Da liegen mehrere Naturparks um Bordeaux, also Medocke oder auch die Gascogne haben dort einen Naturpark und insofern ist es natürlich schon auch dicht

00:02:37: bewaldet.".

00:02:38: Und was ist das Besondere an einem Waldbrand im Vergleich zu einem Hausbrand?

00:02:44: Ja, er kann erstmal mehrere unterschiedliche Dimensionen annehmen.

00:02:48: Also sagen wir selber hier in Mitteleuropa haben mit Ausnahme der Bergwaldbrände eher selten so Wipfelfeuer sondern es ist irgendwie unten am Boden bereitet sich vielleicht ein bisschen auf den Stamm aus.

00:03:02: aber wir haben an und für sich wenig klassische Pinienwälder, wenige klassischen Nadelbäume die sehr ölhaltige Blätter oder in dem Fall Nadeln haben und deshalb auch noch im Ausdruckungszustand gut und schnell brennen können, so explosionsartig.

00:03:20: Das was wir immer zu Weihnachten beim Christbaumbrand und Achtung vor dem Christbaumrand worum ist der gefährlich?

00:03:28: mehr oder weniger als Grundlage vertickern um die Bevölkerung darauf hinzuweisen dass sie da aufpassen soll das Ding nicht zu trocken wird es da halt genau der Beschleuniger

00:03:41: Claudius, ich erinnere mich an meine Grundausbildung bei der Freiwilligen Feuerwehr und habe gelernt dass die Löschpatsche im HLF auf dem Dach liegt.

00:03:47: Wie macht man denn so ein Waldbrand aus?

00:03:50: Ja als erstes muss man mal dazusagen in deiner Ausbildung hast du die Ausbildung für städtische freiwillige Feuerwehr genossen.

00:03:57: das heißt Vegetationsbrände beziehungsweise Waldbrände insbesondere Waldbränder wie sie da Wolfgang dargestellt hat vollfeuer sind in der Regel nicht.

00:04:06: in unserem Report war Das heißt, wenn dann sprengen wir von vegetationsbrennender Böschungsbrand.

00:04:13: Mein Lagerfeuer ist außer Kontrolle gerade.

00:04:17: München hat jetzt nicht die großen Waldgebiete sondern eher Parks-Grünflächen, die man dann entweder mit der Feuerpatsche oder ganz konventionell einfach mit dem Wasser, mit dem Strahler und einem Schnellangriff ausmacht.

00:04:32: Und das bedienen der Feuerpatsche, der Löschpatsche und deswegen ist sie auch auf dem Dach.

00:04:38: Alles was man bei der Feuer wenn nicht zu häufig braucht es auf dem dach wir brauchen das tatsächlich sehr selten.

00:04:46: Im Fall der Fälle kann man das mit einer schnellen Unterweisung auch schulen.

00:04:50: also das muss ich nicht stundenlang am trockenen Objekt aufm Übungshof mit der Patsche rum marschieren sondern das kann ich dann auch im fall der fälle vor Ort einweisen Und das ist so der Klassiker.

00:05:03: Aber wie gesagt bei Vollfeuer, bei Wipfelfeuer ist diese Feuerpatsche dann nicht mehr das richtige Mittel?

00:05:10: Jetzt haben wir gelernt dass die ... Das Bordeaux-Region sehr pituresklickt in den Biscayas.

00:05:15: für Segler ist es immer ein Horrorziel.

00:05:18: da fährt man gerne schnell vorbei.

00:05:21: Was bringt uns als Münchner Feuerwehr eigentlich dazu uns ausgerechnet mit Bordeau zu beschäftigen?

00:05:26: Uns bringt dazu das Bordeon eine Partnerstadt von München ist, also wir haben mit denen eine Städtepartnerschaft ganz regulär auch mit den entsprechenden Verbindungen und Würdigungen oder sogar unterzeichneten Schimilaschpapieren.

00:05:47: Und insofern war das an und für sich jetzt ganz interessant aus der Gestalt.

00:05:54: neue Oberbürgermeister Dominik Krause hatte ein Besuch beim Generalkonsul oder umgekehrt von Frankreich, quasi als Andritsbesuch.

00:06:06: Das konsularische Koalitionskurs ist schon was Bedeutendes so im diplomatischen Dienst für eine große Stadt.

00:06:13: und in diesem Zusammenhang hatte dieses Hilfsangebot an den französischen Generalkonsul ausgesprochen dass wenn Bordeaux Hilfe bräuchte, weil auch medial natürlich Bordeau als Zentrum dieser Region gut verortbar und medial gut verkaufbar ist.

00:06:32: Wenn dort Hilfe benötigt wird oder gerade Bordeux dann soll er das bitte übermitteln dass die Münchner Feuerwehr ihrer Partner statt helfen würde.

00:06:43: und so bringt uns das dann quasi fast schon verdraglich zwangsläufig nach Urdu.

00:06:50: Jetzt haben wir in den letzten Folgen schon mitgekriegt, dass der Job als Chef der Münchner Berufsfeuerwehr kein normaler ist?

00:06:57: Wie stellt man sich so einen Arbeitstag vor?

00:06:59: Da klingelt dann das Telefon auf dem Display steht Oberbürgermeister und dann heißt es Herr Schäuble, können Sie eigentlich Kräfte an den Atlantik verlegen?

00:07:06: Genau so!

00:07:07: In diesem Fall war's im Kern her.

00:07:09: genau so.

00:07:09: Das Büro des Oberbürgermeisters ruft an und sagt, da steht der Termin Französian Generalkonsul aus Bordeaux die letzten Tage sehr medial unter Bedrohung.

00:07:21: Könnten wir helfen, sagen ich könnten wir?

00:07:28: und dann hat das Büro des Oberbürgermeister gesagt okay?

00:07:32: Dann hat der Oberbürgermeister dem Französischen Generalkonzul ein Hilfsangebot unterbreiten und das hat er dann auch gemacht.

00:07:42: dann ist das eben auch entsprechend medial verbreitet worden.

00:07:48: Und aus dem haben wir wiederum zwangsläufig den Auftrag gezogen, jetzt auch vorbereitet zu sein, wenn das Hilfsangebot dann auch angenommen wird und der französische Generalkonsul hat dann noch mal angerufen oder auch per E-Mail sich bedankt für diese Hilfe und deshalb haben wir es dann ausgeplant ab gleichen Tag

00:08:07: noch.

00:08:08: Genau, da brauchen wir gleich nur ein bisschen... tiefer rein, bevor wir das machen glaube ich es.

00:08:12: Wir haben hier schon häufiger darüber gesprochen dass die Feuerwehren gerade die freiwilligen Feuerwehr mit dreifacher Besetzung planen damit sie über Autos überhaupt rauskriegen.

00:08:20: wie viel Feuerwehr kann ich denn aus einer Stadt überhaupt weg schicken bis meine eigene Stadt nicht mehr geschützt ist?

00:08:26: Also wir haben im Planung.

00:08:27: in Bayern gibt's eine Planungsrichtlinie für Hilfeleistungskontingente und wir haben dort verschiedene Kontingente angemeldet die auch abrufbar sind also zum Beispiel ein Kontingenthochwasserpumpen oder ein Kontingend-ABC Abwehr.

00:08:44: Und in der Personalplanung können wir zwei kontingente Parallel schicken, in der Planungsrichtlinie ist auch festgelegt – das ist noch mehr wichtig dann für das Thema Bordeaux -, dass die Achtundvierzigstunden autark arbeiten können müssen also sich selber verpflegen können müssen duschen waschen essen trinken Und wir können als Feuerwehr München, das funktioniert in einer Kooperation.

00:09:15: Wir stellen zusammen diese verschiedenen Kontingente und in der Personalplanung sind es dann zwei Parallel, die wir entsenden können.

00:09:23: Das heißt, wir haben immer einen gewissen Grundstock oder ein bisschen mehr Kräfte, dass wir auch einsenden können?

00:09:28: würden die Stadt nicht ungeschützt lassen?

00:09:29: Genau, also der Grundschutz muss ja immer gewährleistet sein und das Tolle ist ja durch unser Ausbildungs- und auch unser Fahrzeugkonzept können wir aus einem Personalpool schöpfen.

00:09:41: Und es ist dann erst einmal egal auf welche Abteilung oder auf welcher Berufsvorherberwache jemand Dienst tut.

00:09:48: Das Standardfahrzeug ist bekannt, die Standardhandgriffe sind bekannt Die Ausstattung ist die gleiche, die Ausrüstung annähernd.

00:09:57: Und so können wir auch aus einem Personalpool schöpfen und müssen jetzt nicht den einen Standort dann ausbluten lassen sondern können über ganz München die Kräfte zusammenziehen.

00:10:08: Dann lass uns wieder zurück an den Tag des Anrufs gehen.

00:10:12: wie setzt man denn so eine Umfrage um in einer Feuer?

00:10:16: Wie kommt man von der Anfrage zu einer belastbaren Antwort ob es möglich wäre und wenn ja wie?

00:10:22: Also zunächst mal gibt es jetzt eben diese Hilfeleistungskontingente, die ja schonmal einen Grundstock bilden und die im Kern solche Ausplanungen wie es der Claudius gesagt hat also als Sondereinsatzplan vorliegen haben.

00:10:35: Auf denen kann man im Kern problemlos aufsetzen.

00:10:40: Man ruft dann sinnvollerweise ein Planungsstab zusammen, also Menschen, die jetzt einen Einsatzplan Bordeaux machen.

00:10:51: Kilometriell, mehr als ich hundert Kilometer von München weg bedeutet knappe vierundzwanzig Stunden reine Fahrzeit für LKWs.

00:11:00: Bedeutet wiederum man muss Übernachtungen planen und die Spritmengen planen.

00:11:06: Man muss jetzt mal überhaupt überlegen wie kommt man unterwegs zu Versorgung zum Geld also all diese Dinge?

00:11:16: Man muss dann natürlich auch planen Weil wir keine klassischen Waldbrandbekämpfungsmodule fahren, was braucht man so im Kern?

00:11:26: Was wollen wir mitnehmen an Gerät und was bedingt es dann an Mannschaft.

00:11:31: Wie sieht die Schutzausrüstung aus?

00:11:33: wie sieht das mit dem Ablösen aus?

00:11:37: All dies sind schon eine Reihe sehr logistischer Fragen insbesondere wenn du dann mal achtundvierzig Stunden vor Ort möglichst ohne fremde Hilfe zurechtkommen willst und gleichzeitig aber zwei Reisetage zusätzlich hast.

00:11:53: Also das ist schon nicht ganz trivial, in Größenordnungen dann wenn man sagt naja man will da so mit achtzig Leuten runter oder andersom.

00:12:05: vierzig kämpfende Waldbrandbekämpfer brauchen dann Quartiermacher also die sich um diese Unterkunft kümmern.

00:12:13: sie brauchen irgendjemand der mal zwei Tage kocht.

00:12:17: Sie brauchen irgendjemand der Geräte wieder in Stand setzt, also da zieht sich dann ein logistischer Aufsatz mit, der auch nochmal fast halb so groß sein muss.

00:12:28: und dann kommst du halt nüchtern wenn du sagst naja vierzig sind immer im Einsatz.

00:12:35: Wie lange hält man bei so einem Waldbrand durch?

00:12:38: Vielleicht mal drei, vier Stunden.

00:12:40: Wenn das wirklich eine wirklich fundamentale Truppe ist, dann muss es schon verdoppeln.

00:12:44: Damit die sich abwechseln können sind wir mal in der Achtzig.

00:12:47: Dann klatschen wir die Vierzig Logistikkomponenten noch drauf und sind wir schon bei hundertzwanzig und enden dann irgendwo auch mal bei so Salop.

00:12:59: Also es sind fast zwanzig Fahrzeugen.

00:13:02: Das ist jetzt alles nicht ganz einfach und diese Fahrzeuge sollten technisch in einem Top-Zustand sein, thirteenhundert Kilometer am Stück.

00:13:11: Claudius hat gesagt wir sind eine Großstadtfeuerwehr.

00:13:13: das bedeutet wir fahren zwanzich Kilometer maximal, löschen, fahren zwansich Kilometern wieder Retour.

00:13:21: die Autos sind top in Ordnung aber wenn Autos fünfzehn Jahre alt sind und noch nie thirteenhundert Kilometer am Stück gefahren sind, dann ist schon die Frage was machen zum Beispiel die Reifen?

00:13:36: Die mehr stehen als fahren.

00:13:38: Ist der Weichmacher raus geht er kaputt?

00:13:40: also es sind schon Dinge die man in einer Planung richtig gut austarieren muss dass man nicht nach der Hälfte stehen bleibt und sagt unser... Also das lief alles nach Plan und der Plan war schlicht

00:13:53: Wie viele Leute saßen da zusammen zum Plan und wie lange hat das gedauert?

00:13:56: Ja, ungefähr fünfzehn aus verschiedenen Bereichen eben.

00:14:00: Man hat dem geguckt wer

00:14:02: nach...

00:14:03: unseren Grundplanungen für diese Hilfeleistungskontingente, die Claudius angesprochen hat.

00:14:07: Also wer macht Unterkunft?

00:14:09: Also wer hat dieses Modulunterkunfts?

00:14:11: Das ist dann eine Hilfsorganisation, die JTH gewesen also muss man jemand von dort mitnehmen.

00:14:17: Wer macht gewisse Formen von Logistik des THW?

00:14:20: Also haben wir jemand vom THW dabei gehabt unsere eigenen Logistiker Die freiwillige Feuerwehr den Großteil, sag ich mal das klassischen Personals stellt.

00:14:30: Ja so hat man sich dann dem Problem quasi genährt, also rund fünfzehn Leute die aus meiner Perspektive acht Stunden gebraucht haben um einen entsprechend zwanzigseitigen wirklich sehr detailliert durchgearbeiteten Plan zu haben den man dann innerhalb von vier bis sechs Stunden aktivieren hätte können und auch tatsächlich das erste Vorauskommander nach vier Stunden auf die Piste schicken hätte können um dort aufzuklären.

00:14:59: zu gucken, wo sind die Unterkünfte?

00:15:01: Wo muss man hin?

00:15:02: Also dass das funktionieren würde.

00:15:04: Das haben wir schon gehört.

00:15:05: Die Janita Wender bei Gewerzens-THW, die Freiwillige Feuerwehr.

00:15:07: Wie muss man sich die Truppe denn vorstellen?

00:15:09: Was sind das?

00:15:10: Es sind nicht Leute, die zusammen im Alltag arbeiten.

00:15:12: Ja, es sind schon Leute, der sich kennen.

00:15:14: Das ist ja immer das Schöne in Krisenköpfe kennen, dass man sich irgendwann schon mal gesehen hat.

00:15:20: Es ist aber wie ich vorhin gesagt habe erst einmal zufällig uns zusammengewürfelt weil ... Ich nehme jetzt einfach mal Hausnummer.

00:15:26: Also wir brauchen einhundert Personen, die jetzt innerhalb von sechs Stunden Marschbereit wären und der konkrete Zeitansatz ... Wir haben uns das ja im Planungsstab überlegt.

00:15:40: es wäre grotesk wenn man drei Tage anfährt und dann nur zwei Tage bleibt und dann wieder drei Tage zurückfährt sondern die die die Planungsprämisse oder Die Parameter waren einmal festgelegt, drei Tage Anfahrt, sieben Tage vor Ort arbeiten und dann wieder drei Tage Rückfahrt.

00:15:58: Das heißt Brutto, dreizehn Tage – man braucht das Personal diese hundert Leute die ab heute dreizehntage Zeit hätten.

00:16:08: Natürlich gibt es sowas wie Freistellung

00:16:10: etc.,

00:16:11: aber jetzt sind wir ja auch in der Urlaubszeit.

00:16:17: Der eine hat den Urlaub schon gebucht, der andere muss die Urlaubs-Wache quasi in der Arbeit halten und so weiter.

00:16:23: Also man hat bei eintausend dreihundert Mitgliedern schon Not genau diese hundert dann rauszudestilieren, die jetzt dreizehn Tage Zeit hätten und natürlich auch die entsprechende Qualifikation dafür hätten.

00:16:35: also zum Beispiel LKW Führerschein, Maschinistenlehrgang und dergleichen.

00:16:40: Und das ist eine gewisse Herausforderung und da bin ich schon stolz darauf, dass es immer wieder bei der Feuerwehr funktioniert.

00:16:46: Und zwar in einem kaskartierten System, dass man dann schon kleine Gruppen bildet und sagt aus bestimmten Spezialisierungen also zum Beispiel Der Bereich im Osten, der kümmert sich um Logistik und Verpflegung und Da gibt's ein Einstabrahmester und er hat das im Blick und besetzt die Fahrzeuge Hat natürlich auch IT-Tools um schnell die Leute abfragen zu können ob sie grundsätzlich bereit werden und greifbar wären sodass er permanent eine Stärkeübersicht hat.

00:17:11: Und wenn es jetzt in der Minute losginge, würden wir in einem Stab zusammentreten und würden dann genau die Personen akquirieren, dass dann genau diese Hundert am Ende vom Hof fahren.

00:17:24: Die Hundert haben sich hoffentlich schon mal alle gesehen sind Teil der Feuerwehr München und würden auch die gleiche Sprache sprechen.

00:17:33: Jetzt ging das ja recht schnell.

00:17:34: Anruf Bürgermeister Planungsstab.

00:17:36: acht Stunden später Blick der Plan vor.

00:17:39: Wie habt ihr das denn in die Mannschaften oder Mitarbeiterschaften reinkommuniziert?

00:17:44: Grundsätzlich

00:17:45: ist es so, dass das Hilfeleistungskontingent permanent abgerufen werden könnte.

00:17:49: Das heißt, das ist nicht was, was besonders besonderes ist sondern es ist etwas, was permanent mitschwingt.

00:17:57: D.h.,

00:17:57: der Piepser könnte gehen oder der Anruf kommt und das war z.B.

00:18:07: im Bayerischen Wald, in Regen des Hochwassers.

00:18:13: In Rosenheim oder bei der Schneekaus im Berchtesgadener Lande.

00:18:17: Es ist immer wieder ein Kontingenteinsatz.

00:18:22: Es kommt nicht häufig vor Gott sei Dank aber es könnte jederzeit soweit sein.

00:18:27: deswegen hat jeder schon seinen Schlafsack zu Hause in der Ecke liegen Geistig schon mal das Thema irgendwo bearbeitet, geknetet oder hat sogar die Erfahrung und war auch schon viermal dabei.

00:18:39: Und weiß auch ja, es war wie damals im Berchtesgadener Land.

00:18:45: Die besondere Präsenz war halt hier diese dreizehntage, dass ich nicht dann wird in Berchteshgadner Land, dass sich dann vielleicht drei, vier Stunden anfahre, dann arbeite und abends wieder zu Hause bin, sondern dass ich tatsächlich dann dreizehn Tage am Stück... in Frankreich verbringe, beziehungsweise auf dem Weg dorthin oder von dort wieder zurück.

00:19:06: Und das ist die Besonderheit, die natürlich gerade im Kontext Familie-, Arbeitgeber

00:19:12: etc.,

00:19:13: da noch mal besonders belastend ist.

00:19:15: Weil dieses Zeitfenster schiebt sich ja jetzt seit dem ersten Anruf beim Wolfgang, schiept sich dieses Zeit fenster täglich um einen Tag weiter und die Planung beginnt jeden Tag von erneut.

00:19:26: Wolfgang, jetzt hast du jeden Tag hunderte Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen auf Wachen stehen in elaborierten Schichtkalendern die natürlich auch ihre Freizeit entsprechend planen und wegfahren.

00:19:36: Kannst Du Adhox sagen so Freunde?

00:19:38: Jetzt geht es dreizehn Tage nach Frankreich?

00:19:40: Im Kern ja.

00:19:41: also sag mal wir stellen natürlich nur Teile dieses Kontingentes für besondere Dinge die wir halt vielleicht besser ausgeprägt haben.

00:19:52: und man findet immer so ähnlich wie jetzt Claudius und seine Stadtbrandmeister gucken, dass sie sagen okay wer kann denn die nächsten Tage?

00:20:01: Wer ist die nächste Tage abrufbar für dreizehn Tage?

00:20:04: So machen wir das auch.

00:20:05: Also wir gucken mal und geben auch über IT-Tools wie auch immer Aufrufe herum und sagen wer könnte in der nächsten Zeit innerhalb den nächsten drei Tagen für dreizehn Tage diese und diese Positionen einnehmen?

00:20:23: Und da finden sich auch immer genau wie bei Claudius und der Freiburg, weil wir immer Leute, die das gerne tun.

00:20:30: Und die sich auch bereit erklären.

00:20:32: Auf diese würde man dann im Falle eines Falles, wenn man sie dann planen müsste, so wird er Claudius ja sagt.

00:20:37: Die verschiebt sicher täglich die Planung.

00:20:40: Und täglich steigt vielleicht einer mal aus, weil er dann durch den Urlaub fliegt oder drei Tage später halt nicht mehr da ist.

00:20:47: Also man muss dann eh gucken ... Wenn es zum konkreten Hilfe Ersuchen dann kommt, dass man dann nochmal in eine Personalplanung konkret einsteigt.

00:20:58: Darum ist wichtig das Vorauskommando immer so drei vier Tage im Blick zu haben.

00:21:02: Das sind ja auch nur vier fünf Leute die immer und sofort losfahren können innerhalb von drei vier Stunden.

00:21:08: Und danach hat man ja auch sei mal sechs sieben Stunden Zeit diese diese Personalplanungen zu fixieren noch einmal auszutarrieren.

00:21:17: Den Regeldienstplan würde Darauf wieder erst nachziehen und gucken, wie man damit umgeht.

00:21:25: Also Alarm hebt Spiel auf würden wir sagen.

00:21:28: also alle Vorplanungen richten sich dann um den tatsächlichen Alarm, der erfolgt ist und wo die Unterstützung jetzt erforderlich ist.

00:21:37: Und danach kann man ja die Tagesplanung, die morgen übermorgen dann wieder erst greifen oder erst greiffen müssen, danach ziehen.

00:21:46: Das ist eigentlich auch ein gängiges Verfahren.

00:21:48: Jetzt lass uns mal ins Auto setzen!

00:21:50: Das Vorauskommando für Leute, die fahren dahin und würden wahrscheinlich die Region erkunden, die Ansprechpartner kennenlernen?

00:21:56: Was machen sie vor Ort?

00:21:58: Ganz so einfach ist es jetzt dann auch nicht dass ich da losfahre und irgendwo aufschlage und sage Servus, ich bin jetzt dann da.

00:22:07: Und so ist dann auch die Problemstellung.

00:22:10: überhaupt erst mit dem Vorauskommando oder auch mit solchen Kontingentführungen?

00:22:15: Die Europäische Union hat ein reguliertes Gemeinschaftsverfahren zum Katastrophenschutz.

00:22:24: So heißt es EU-Gemeinschaftserfahren für den Katastrofenschutz.

00:22:27: tief sehr präzise und sehr genau voraussetzungen festgeschrieben sind, wie diese Einheiten im internationalen Einsatz funktionieren müssen.

00:22:42: Und damit fängt dann ein Teil des Problems an.

00:22:48: Solche Einheiten haben werden nach einem Fähigkeitskatalog in den einzelnen Mitgliedstaaten gemeldet müssen verschiedene Ausbildungen durchlaufen, also für Verbindungsoffiziere zum Beispiel.

00:23:07: Müssen dann in Brüssel akkreditiert sein so dass eigentlich im Kern her nur diese akkreditierten Einheiten gematelt werden und worauf auch als erstes von den aufnehmenden Ländern größten Wert darauf gelegt wird, dass wenn sie nach diesem Verfahren anfordern, dass sie das auch bekommen was da im Katalog auch drin steht und nicht irgendeine so ungefähre Truppe dazu.

00:23:34: Und wir haben keine akkreditierten Ground Forest Firefighting Using Vehicles Module akkreditiert weil wieder Claudius schon gesagt hat Wir sind jetzt ganz selten von Waldbrenten jemals betroffen gewesen.

00:23:52: haben wir über die Jahre keine aufregenden Waldbrände im Stadtgebiet oder um das Stadtgebiete rumgehabt, sodass wir auch hier überhaupt keine klassischen Kapazitäten speziell vorhalten.

00:24:06: Oder zusammengestellt hätten wir schon für hier?

00:24:09: und ja es ist dann halt schon das nächste

00:24:11: Problem.".

00:24:13: Lass uns im Auto bleiben.

00:24:14: Ich hab's mal grob überschlagen, zwanzig Fahrzeuge, acht zehn Meter sind schon allein zweieinhalb Meter.

00:24:18: Fahrzeug mit ein bisschen Luft dazwischen sind dreihundert Meter.

00:24:20: das heißt da fährt eine Kolonne von Fahrzeugen um tausend dreihundert Kilometer weit.

00:24:27: wenn ich jetzt alleine in Frankreich an die Mautstrecken denke dann geht ja die Schranke jedes Mal auf.

00:24:32: Da kannst du ja eigentlich einen Comic drehen wie nach jedem Feuerwehrfahrzeug die schranke auf und zugeht.

00:24:36: Wie löst man es?

00:24:37: Oder macht ihr es blau nicht an den Bretter durch?

00:24:40: Das wäre ja cool, wenn es so einfach ging.

00:24:42: Es ist häufig gar nicht mehr besetzt.

00:24:45: Wenn du Glück hast, hast du tatsächlich noch Mautschranken, die Mitarbeiterinnen besetzt sind, wo die da gucken können.

00:24:54: aber vieles ist auch über Telepass gemacht.

00:24:59: Auch das ist eines dieser Probleme, die dann über solche Planungen gelöst werden müssen und wer überhaupt gebühren muss.

00:25:09: Erheber auf diesen Straßen, das kann ja zum Teil auch wechseln.

00:25:13: Sie sind zum Teil private Betreiber und die sich auch unterscheiden damit man da durchkommt.

00:25:21: oder kann man den E-Mail schicken oder erfaxen damit der Unterschrift ernsthaft juristisch ist dass man die Kosten übernimmt.

00:25:31: Also das muss dann eben alles in diesen Ausplanungen gemacht werden, darum ist es eigentlich nicht so lustig und zwanzig Autos am Stück wird man auch ungern fahren.

00:25:41: also man würde Marschpakete bilden, die dann halt eine halbe Stunde versetzt losfahren damit wenn da was ist auch mal das nicht so am Blindwurm ist.

00:25:55: Und von daher haben die ja auch eine Weile gebraucht, bis sie das ausgeplant hatten.

00:26:00: Habt ihr die E-Karte vor mir und seht gerade die Luftlehne nach Bordeaux führt durch die Schweiz?

00:26:05: Hättet ihr da auch Maut gezahlt?

00:26:08: Ja also zunächst mal muss man ja überall diese Befreiungen bekommen.

00:26:13: Wenn du schnell unterwegs bist musst du zumindest in der Lage sein falls da irgendjemand ist der dich nicht durchwinkt.

00:26:21: Auch das Geld dazu haben zu bezahlen oder hinterher halt die Strafzahel mit zu bezahlen und hinterher weg zu diskutieren.

00:26:29: Also wir müssten über die Schweiz, und von daher wäre das keine andere Option gewesen wie quasi diese Lkw-Maut, die Schweizer entsprechend zu zahlen – für die Pkw ist die Pickerl!

00:26:43: Also es so.

00:26:45: So ein Kontingent hat da eine Handkasse oder eine ungedeckte Kreditkarte oben in der Sonnenblende?

00:26:50: Wie fährt das raus wenn's Geld ausgeben muss?

00:26:53: Ich hab noch zur Zeit Kontingente geführt oder durfte auch mitfahren, selber fahren oder wie auch immer.

00:27:01: da gab's maximal ein paar Geld.

00:27:04: Das war immer sehr spannend gerade an der Tankstelle.

00:27:06: wenn man dann so zwanzig LKWs vollgetankt hat und die damals noch die tausend Dema-Gescheine über den Dresel liefen war spannende Zeit.

00:27:20: jetzt mittlerweile Es ist vieles schon digitalisiert, also Stichwort Tankharte, Stichworte auch Maut.

00:27:27: Also ganz wichtig ist das was der Wolfgang gesagt hat dass die rückwärtige Führung auch schon vorbereitet.

00:27:32: Ich muss da nicht den Stress dann vorne an der Schranke oder an der Kasse haben sondern idealerweise auch Hotelübernachtungen.

00:27:40: Das zahlt man dann nicht aus dem Baugeld raus aus der Handkasse, sondern das zahlt man dann idealerweise oder kostenübernahme und Hotel.

00:27:49: Und dann kommt die Rechnung irgendwann einmal zur Stadtverwaltung.

00:27:53: Aber jetzt in dem Fall wird tatsächlich und eine Funktion, die hauptamtlich besetzt ist.

00:27:57: Das ist wahrscheinlich der wichtigste Mann oder Frau auf dem Kontingent ist – derjenige, der Verwalter, der am Ende dann auch die Kasse hat.

00:28:06: Und so Kleinigkeiten, die dann zu bezahlen sind werden sie dann auch mit Bargeld bezahlen.

00:28:10: Haben wir einen Überblick wie viel Feuerwehrleute in München fließt?

00:28:13: Französisch sprechen?

00:28:15: Nein haben wir nicht!

00:28:17: Wer spannenderweise in diesem Einsatz Darum habe ich vorhin auf die EU-Module verwiesen, auch gar nicht so das Zwingend wichtige.

00:28:25: Wichtig wäre, dass der Kontingentführer und einer seiner Stabsmitarbeiter in diesem EU-Prozess geschult sind.

00:28:33: Weil sie funktionieren europaweit immer gleich und im englischen Sprache.

00:28:41: Und da haben wir natürlich das Glück jetzt, dass wir über die analytische Taskforce des Bundes, haben und die wir von der Feuerwehr, vom beiden Feuerwehren betreiben.

00:28:55: Und die akkreditiert es in diesem EU-Verfahren?

00:28:59: Also wir haben hier in München schon eine akkreditiierte EU-Einheit aber das ist ein ABC Einheit.

00:29:05: Dort haben wir natürlich die ausgebildeten Leute, die für diesen Einsatz Schanghai und Verwendet hätten.

00:29:16: Die kennen sich dann in diesem Mechanismus aus, die haben den auch über die ATF schon geübt international.

00:29:23: Wie geht's denn kommunikerlich weiter?

00:29:24: Zwarzig Fahrzeuge, hundertzwanzig Personen müssen miteinander reden, müssen mit der Außenwelt reden.

00:29:29: Geht denn unser deutscher BOS-Funk auch in Frankreich?

00:29:33: Der Planungsstab hat auch das recherchiert.

00:29:36: also die Netze sind ja leider getrennt, also das heißt mit dem deutschen Funkgerät kann man im Frankreich sich nicht ins Netz einbuchen, aber es gibt freigegebene Rufgruppen die dann zumindest im DMO-Modus funktionieren.

00:29:48: Das heißt jetzt in dem Marschpaket könnten die Fahrzeuge untereinander funken oder an der Einsatzstelle kann man untereinfunkten.

00:29:56: Aber es gäbe keine Möglichkeit dass man sich in irgendeinen Netz einwählt Funkgeräten auf der franzisischen Seite kommuniziert.

00:30:05: Das wäre tatsächlich nicht möglich, aber auch das musste abgeklärt werden bis hin zum Mobilfunkgerät mittlerweile natürlich kein Problem mehr dank EU-Roaming, aber allein das vor ein paar Jahren wäre noch ein Riesenproblem gewesen.

00:30:19: Wie kommt mir jetzt an den Mobilfunktvertrag und woher kommen die Mobilfummen oder woher kommt die Hände am Ende?

00:30:27: Also das Thema Kommunikation hat sich in den letzten Jahre schon deutlich entspannt Auch das Thema Navigation, Kartenmaterial zum Beispiel.

00:30:36: Früher noch der klassische Folgplan.

00:30:39: Das hat sich alles vereinfacht.

00:30:42: aber schlussendlich ist es Aufgabe des Planungsstabes auch das Thema von Kommunikation zu prüfen

00:30:47: und wenn ich nach ergänzend auf Der Planungstab wird dann ja auch zu einem rückwärtigen Einsatzführungsstabb.

00:30:54: also in dem Moment wo der Auftrag käme müsste er ja nochmal fertig ausplanen und das Vorauskommando los schicken.

00:31:02: Und ab diesem Moment wäre der genauso weitestgehend, vierundzwanzig sieben erreichbar für das Kontingent.

00:31:11: Dank Mobilfunk.

00:31:12: Claudius hat es erwähnt ja gar kein Problem und plant natürlich jetzt den Absprache.

00:31:18: auch für ist die Route und bereitet das weiterhin quasi mehr oder weniger Just-in-Time, aber logischerweise mit Vorlauf.

00:31:28: Weil bis die an der Schweizer Grenze sind haben sie ja wieder drei Stunden oder dreieinhalb Stunden Zeit.

00:31:35: All diese Dinge können dann ad hoc zum Teil noch konkret fein fertig geplant werden in einer Art dann Einsatzbegleitungsstab, rückwärtiger Führungsstab und Der bleibt dann auch da und muss ähnlich beschickt werden nochmal mit Personal, dass die permanent einen Ansprechpartner und Hilfe haben damit das funktioniert.

00:32:01: Jetzt immer noch auf der Anfahrt.

00:32:03: und letzte Frage dazu.

00:32:05: Vorausfahrzeug verstanden Frau Skomando?

00:32:08: Die Großfahrzeuge kommen hinterher mit Maschinisten und Fahrerinnen.

00:32:13: Was ist mit der Mannschaft?

00:32:14: Wären sie in den Fahrzeugen gesessen oder wären die anders darunter gekommen?

00:32:19: Also die Planung.

00:32:20: jetzt konkret, weil sich es auch über den letzten Einsätze bewährt hat ist das hier drei Maschinisten, Maschinistinnen hätten das Fahrzeug bewegt.

00:32:32: Hätten sich dann auch entsprechend ablösen können und es ist unglaublich unangenehm in so einem Feuerwehrfahrzeug insbesondere in der Mannschaftskabine dann stundenlang zu sitzen.

00:32:42: Auch wenig gepolstert teilweise dann Kunststoffsitzschalen.

00:32:48: Es hat sich bewährt, die Mannschaft dann separat anzuliefern.

00:32:54: Es wurde im Übrigen auch geprüft ob ein Transport mit der Bahn, also der Großfahrt-Säuge möglich gewesen wäre.

00:32:59: Das hätte viel zu lange gedauert.

00:33:02: Auch das Thema über den Wasserweg ist diskutiert worden mit Fähre

00:33:06: etc.,

00:33:06: um einfach diesen beschwerlichen Fahrweg leichter gestalten zu können.

00:33:12: Am Ende bleibt die Entscheidung, das einfachste ist wirklich zu fahren.

00:33:15: Aber dann wirklich nur die Leute fahren zu lassen, die auch fahren müssen also hinterm Steuer ersetzen müssen bzw im Vorauskommando dann das Geld in der Tasche haben oder andere Funktionen übernehmen und dann die Mannschaft entweder mit Reisebussen hinterherzufahren, die dann deutlich entspannter fahren können oder denkbar auch hinterherzufliegen.

00:33:36: Also die Verbindung München-Bordeaux wäre es in dem Fall auch problemlos möglich gewesen Dann hat man natürlich diesen deutlich stärkeren Logistikaufwand.

00:33:46: also wie viel ich das Gepäck mit.

00:33:48: Die Ausrüstung muss auf die Fahrzeuge raus, die Leute aber dann separat und bis da jeder sein Helm und seine Handschuhe hatte er dann wieder ein bisschen mehr Aufwand verursacht, aber wäre mit Sicherheit die elegantere Konstellation gewesen so dass wir jetzt eine zeitliche Staffelung haben.

00:34:05: das Voraus-Commando fährt so schnell wie möglich los die Großfahrzeuge mit Maschinistinnen und Maschinisten hinterher.

00:34:13: Und dann hat die Mannschaft ein, zwei Tage Zeit sich zusammen ab in den Reisebus oder im Flieger und ab nach unten.

00:34:21: Das wäre so der zeitliche Ablauf gewesen.

00:34:22: Es hilft natürlich auch bei den vielen Übernachtungen.

00:34:25: Also eben zu viel Übernachdung nicht zu haben.

00:34:28: Wir sind ja auch in Frankreich seit Ersten Juli in einer langen Ferienperiode.

00:34:35: Und folgerichtig muss man ja auch ... kann man ja nicht davon ausgehen, dass man für dreihundert Leute, zweihundert Menschen einfach immer mal eine Tagesübernachtung an einem Ort findet.

00:34:48: Also das ist ja nahezu schon illusorisch und insofern muss man auch auf die EGM geschickt achten.

00:34:54: und wenn man den Pusten hinterherfährt dann kann man sich da schon ... Wenn es gut geht auch mal ne eine Übernachtung gänzlich sparen, weil die sind dann halt zwei, achtzehn Stunden im Bus unterwegs.

00:35:07: Aber zur halbwegs brauchbaren Bedingungen im Reisebus?

00:35:11: Jetzt haben wir bisher hergesehen was für eine große Logistik erforderlich ist um überhaupt mal Material und Personal dort hin zu verlegen.

00:35:18: und ich würde jetzt gern mit euch nochmal einen Blick darauf werfen was die Einsatzkräfte da vor Ort denn erwartet.

00:35:24: das sind wenn ich die Bilder in der Presse sehe Wälder, staubtrockene Wälden in denen das Feuer wirklich angefacht wird wie im Kamin.

00:35:34: Ich habe Videos gesehen wo Feuerwehrfahrzeuge auf Straßen fahren und rechts und links davon brennt der Wald und die Wiese.

00:35:43: Was können denn vierzig Einsatzkräfte da ausrichten?

00:35:47: Naja es kommt eben drauf an.

00:35:49: also ich hatte vorhin von den entsprechenden kreditierten U-Einheiten gesprochen.

00:35:54: Die haben da auch Fähigkeiten und Ausbildungen.

00:35:58: Das Fahrzeug dazu, also sage ich mal der Trick an diesen südeuropäischen Einheiten vor allem im Mittelmeerregion ist ja der Pump-and-Roll Betrieb.

00:36:09: Also dass das Auto fahren und irgendwie Wasser abgeben kann.

00:36:15: Das können städtische Fahrzeuge naturgemäß nicht weil du fährst irgendwie voraus dann stehst und dann pummst du.

00:36:22: Du brauchst diese sehr komplizierteren technischeren Bedingungen nicht.

00:36:29: Und folgerichtig müsste man dann eben mit dem dortigen Einsatzkommando die Fähigkeit nochmal kurz abklären, also zum Beispiel Wasserfördern zu Wasserübergabepunkten.

00:36:41: Also irgendwo über Wasser herziehen aus den Flüssen in riesige Behälter zur Verfügung stellen, wo diese anderen Fahrzeuge dann immer wieder ihr Wasser aufnehmen um in den Einsatz zu gehen.

00:36:53: Gebäudeschutz machen, also regional.

00:36:56: Also wenn man sagt okay, man möchte Gehüfte oder irgendwie sowas gut absichern.

00:37:04: Sowas ist natürlich eine super Aufgabe für solche Einheiten die wir hätten aber sei mal so in diese direkten Hochrisikogebiete alleine schon über den Wind.

00:37:19: Also ich hatte vorhin erzählt, da kommt ja dann sechstausend Kilometer bei der Atlantik und ist schmerzbefreit vierzig-fünfzig Stundenkilometer stark.

00:37:28: Da ist auch der Fortschritt des Waldbrandes entsprechend.

00:37:31: Dann muss man sich auch wirklich in diesen Vegetationsbränden ein bisschen auskennen mit dem Klima dort und von daher hätten wir eher so ergänzende Aufgaben versucht zu bekommen wie da mitten reinstanden oder dabei zu sein.

00:37:47: Die Schutzausrüstung der Feuerwehr München ist wunderschön.

00:37:51: Sie ist schwarz, hat Reflexstreifen aufgeklebt, sie ist technisch hoch entwickelt und hat noch so einen Schutzgeschirr drin.

00:37:58: Sie aber auch brutal warm.

00:38:00: Was trage ich denn?

00:38:01: Was ziehe ich dann an wenn ich zum Waldbrand raus

00:38:03: gehe?".

00:38:05: Wir saßen jetzt sehr lange im Fahrzeug, da wird man mit Sicherheit diese Kleidung nicht tragen für die drei Tage Anfahrt.

00:38:11: Also wir haben ja Gott sei Dank nicht nur die schwere Schutzkleidung sondern auch Funktionskleidungen so dass man zumindest auf der Fahrt jetzt zwar nicht mit der kurzen Hose aber zumindest leichter begleitet dann auf die Reise begeben kann.

00:38:28: Wir haben tatsächlich dann auch im Planungsstab diskutiert Wie du schon gesagt hast, dass diese Schutzkleidung aktuell haben.

00:38:37: Die dabei Waldbrandbekämpfung nicht unser großes Steckenpferd ist.

00:38:43: Deswegen hatten wir bislang auch keine Waldbrandbekleidung und wir haben uns aber auch dort die Temperaturen angeschaut.

00:38:51: also auch da nochmal als auch ein normaler Feuerwehr-Einsatz in Bordeaux In der Jahreszeit wäre mit unserer Schutzausrüstung schon eine große Herausforderung.

00:39:02: Das heißt, wir haben uns auch hier Gedanken gemacht wie man uns ergänzen können mit entsprechender Kleidung.

00:39:08: Und wie Wolfgang schon gesagt hat, wir hatten uns Gedanken gemacht.

00:39:11: also mit Sicherheit werden wir da jetzt nicht voll in den Feuerstürmen hinein sondern das Setting war ja ein Stück anders.

00:39:18: Also wir hätten ja Bordeaux unterstützt und das Feuer war ja eine Fünfzehn Kilometer vor Bordeau gestanden und es zog der Rauch in die Stadt rein.

00:39:29: Es mussten FFP-Zwomasken ausgeteilt werden, es sind Planungen gelaufen wie Teile der Stadt auch evakuiert werden könnten etc.

00:39:39: Und die Frage wäre gewesen wer muss jetzt tatsächlich an den Flammenfronten und den Waldbrand bekämpfen?

00:39:46: oder wie Wolfgang gesagt hat wir kann dann zum Beispiel eine Wasserversorgung aufbauen.

00:39:52: Bei der Wasserversorgung brauche ich nicht die komplette Schutzausrüstung gegen die Brandgefahr, sondern am Ende kann ich mit Sicherheit auch im Polo-Schwert mit Handschuhen an dann diese Tätigkeit vollbringen.

00:40:05: Das hätte für die Führungskräfte ... schon eine große Herausforderung dargestellt, da immer genau das richtige Maß zu finden.

00:40:13: Wir haben aber auch das Thema Getränke, das Thema persönliche Trinkflasche.

00:40:18: an das haben wir schon gedacht und wir haben an das Thema Sonnenschutz natürlich auch gedacht Mücken, Gehl und was auch immer.

00:40:25: also da war ganze Packliste mit dabei dass wir dann den potenziellen Mitreisenden dann auch an die Hand gegeben hätten.

00:40:36: Aber das war tatsächlich eine sehr umfangreiche Planung.

00:40:39: Und teilweise, ja, ein Tausend dreihundert Kilometer weg muss man halt Hypothesen, man muss Planungsbremissen entwickeln und ich glaube es ist an der Stelle schon wichtig zu sagen dass da nicht nur dieser Kampf gegen Feuer im Mittelpunkt stand sondern tatsächlich der Schutz der Stadt Bordeaux im Mittelpunkt gestanden wäre.

00:41:02: Ja, jetzt haben wir wirklich viel über die Planung gehört.

00:41:04: Hundertzwanzig Leute sprungen bereit um an die Atlantik-Küste zu fahren.

00:41:10: Stehen sie bereit?

00:41:11: Warten gerade unsere Kameradinnen und Kameraden darauf dass der Einsatzauftrag kommt?

00:41:16: Die warten seit dem Tag an dem die Information erfolgte.

00:41:19: also die Information war einerseits über Video über ein Videocall an die Führungskräfte bezogen auf die freiwillige Feuerwehr München alle an dem Abend zusammen geholt um einfach mal ein klares Bild, eine klare Kommunikation und das geht idealerweise über Tonspuren.

00:41:36: Also schreiben wir es da immer ungünstig weil die Zwischentüne nicht mitkommen sondern tatsächlich über den Tonsport zu erklären warum was ist der politische Wille?

00:41:44: Warum fahren wir jetzt nach Bordeaux?

00:41:47: Warum ist das wichtig?

00:41:49: Warum isst es kein Standard?

00:41:51: Warum isses etwas Besonderes?

00:41:53: Und am Ende warten jetzt tatsächlich unterschiedliche Personen, weil wir haben gesagt dieses Zeitfenster schiebt sich ja und die Leute gehen in Urlaub.

00:42:01: auch ich habe irgendwann mal Urlaub.

00:42:02: dann muss ich das übergeben an meine Stellvertreter.

00:42:07: Und dazu gab es dann auch eine breite Kommunikation nochmal auch per E-Mail an alle, dass einfach alle Bescheid wissen auf das Thema Packliste, dass sich jeder noch einmal der sich bereit erklärt dann auch die Zusammenbürste eingepackt hat Und am Ende auch das Abfangen von kleinen Fragen.

00:42:25: Das finde ich persönlich sehr wichtig, jeder kann da ein Stück weit beitragen und hat vielleicht noch mehr Sorgen bedenken.

00:42:33: funktioniert die Tankharte dann wirklich in Frankreich.

00:42:39: Es ist schon sehr kleinteilig aber auch wichtig und schön dass sich das gesamte System gedanken macht und sich einbringen will.

00:42:47: Ja, man muss nur die Kleinigkeiten auch bedenken.

00:42:50: Also da gibt es sehr viele Fragenstellungen.

00:42:53: also passt der Ladestecker in mein Handy?

00:42:58: funktioniert die Tankkarte wirklich und die Fragen müssen beantwortet werden, die müssen auch mal diskutiert werden.

00:43:05: Und so sind jetzt alle parat stehen nach wie vor parat und das könnte wie gesagt jetzt zu alt sein.

00:43:11: Und dann gäbe es mit Sicherheit nochmal ein Briefing, ein gemeinsames Vorderabfahrt um alle noch mal abzuholen und um alle zu informieren.

00:43:19: Und am Ende auch die zu informiert, die zuhause geblieben

00:43:21: sind.".

00:43:22: Wolfgang jetzt bist du das Interface quasi zur Politik und zur europäischen Abstimmung?

00:43:27: Wie ist da der Stand?

00:43:28: was fehlt in so

00:43:29: Abfahrten?".

00:43:31: Ja also einmal des Hilfversuchendes Herrn Oberbürgermeister ist ja seitens des Generalkonsultes Französischen auf seiner... Schiene weitergegeben worden.

00:43:41: Und ich habe das gleiche an des Bayerischen Lagezentren, Lager- und Meldezentrum hier gemacht, dass wir für Bordeaux ein Hilfeleistungskontingent ausplanen.

00:43:53: Das ist bitte dem gemeinsamen Lagezentrum des Bundes und der Länder beim Bundesamt für Bevölkerung Katastrophenhilfe in Bonn hinterlegen, dass wenn Anforderungen aus Frankreich für Bordau kommen, das ist bitteschön auch an uns weiterreich.

00:44:12: Diese Hilfeleistungsangebote ist also in den entsprechenden Umsetzungszentralen hinterlegt worden.

00:44:19: Gleichzeitig hat der französische Generalkonsul nochmal eindringlich mich gebeten, auch wirklich nur auf Anforderungen zu fahren.

00:44:27: Da muss man jetzt die französe Sicherheitsarchitektur noch im Blick haben bis völlig anders wie bei uns.

00:44:34: Seit Napoleon hat das Inmissionsdienst kompletten Durchgriff bis runter auf die Lokalebene.

00:44:41: Also es gibt dann sogenannten Präfekte in den Departements oder eine Präfectin und die verantworten alles, was mit Sicherheit zu tun hat.

00:44:52: also da ist auch zum Beispiel die Passstelle und die Führerscheinzulassung und alles liegt bei der Präfecture und nicht bei der Kommune.

00:45:01: so dass also jetzt auch nur der Oberbürgermeister von Bordeaux wiederum zum Präpekten sagen kann du Die Münchner führen uns helfen.

00:45:07: Kannst du die dann anfordern?

00:45:09: Dann sagt er, perfekt ja vielleicht.

00:45:12: Ich wollte erst mal schauen ob ich die hier haben will für was auch und ich sage es mal beim Innenministerium und das Innenministeriums sagt dann ja kommt gar nicht infrage.

00:45:22: wir hätten nur gerne diese EU-akreditierten Einheiten und das haben sie per E-Mail auch nochmal an alle spezialisiert an das Emergency Response Coordination Center in Brüssel vertickert.

00:45:36: Also die haben das französische Investiment ausdrücklich hinterlegt, dass sie ausschließlich akkreditierte Einheiten aus dem EU-Gemeinschaftsverfahren haben wollen.

00:45:45: wenn Sie etwas antworten Das ist dann wiederum beim GMLZ gelandet.

00:45:50: Die wussten ja, dass wir da auch drauf warten, darauf haben wir es wieder über das Bayerische Lagezentrum zurückbekommen – diese E-Mail zur Kenntnis.

00:45:59: Also war schon klar, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie dort jetzt hinfahren eher gegen Null tendiert und so ist es bis heute geblieben.

00:46:08: Das heißt offen ist es noch?

00:46:09: Ja, das war ein spannender Wett.

00:46:11: Ich glaube was sehr deutlich geworden ist, unglaubliche Menge an Logistik gemacht werden muss, bis die erste Einsatzkraft den Fuß vor die Tür oder ans Einsatzgebiet setzt.

00:46:22: Wir haben auch einiges über die Herausforderung des Löschens vor Ort gelernt und glaube ich auch gesehen dass sich die Anforderungsprofile von Feuerwehreinsätzen sehr unterscheiden.

00:46:31: Also auch wenn wir hier immer vom Schweizer Taschenmesser des HLF sprechen, heißt das eben nicht dass es alles kann sondern dass man sich vorbereiten muss.

00:46:37: Was mir auf jeden Fall hängen bleibt ist und wenn ich euch beide so anschaue... Ich glaube, es war eine spannende Herausforderung.

00:46:44: Es war jetzt nicht so, dass ihr sagt oh Gott!

00:46:46: Auf keinen Fall, sondern ich habe da auch Lust darauf gehabt, dass wir das natürlich planen.

00:46:52: Sommerloch gibt's auf jeden fall nicht bei der Feuerwehr München.

00:46:54: Das können wir auch festhalten Und ich denke, es ist auch ein starker Beweis der Fähigkeit einer Einsatzorganisation das auch machen zu können und ein starkes Zeichen der Solidarität gegenüber einer Partnerstadt.

00:47:06: Ja zum Ende hätte ich noch eine Frage an euch.

00:47:09: Das war ja jetzt sehr seriös durchplanet und sehr tief durchplant.

00:47:13: Stellen wir uns jetzt in Zukunft mit einem Fähigkeitsprofil für Waldbrände in München auf?

00:47:19: Weil wir sehen dass wir häufiger angefordert werden?

00:47:22: Nein also ich sage jetzt mal so Die Bundesländer untereinander hitten schon ganz gerne akkreditierte Waldbrandeinheiten in Brüssel hinterlegt, die auch eben so diese speziellen Bodentruppen mit Fahrzeugen beinhalten.

00:47:43: Die Luft-Einheiten haben sie akkreditiert und sind ja auch geflogen oder verwendet worden.

00:47:52: Man hätte ganz gern quasi so ein akkreditiertes Modul auch für Süddeutschland und da könnte man jetzt natürlich an solches bayerisches Modul denken, wo dann die Feuerwehr München allerdings halt dann einen Teil dieses Moduls stellen könnte.

00:48:08: Aber da müssten wir noch mal intensiver mit minimum reden, ob sie das tatsächlich so ausplanen wollen.

00:48:15: Weil ansonsten müsste die Feuerwehr München als Feuerwehrmündchen via Innenministerium und dann dem Bundesinnenministerium nach Brüssel eine eigenständige, akkreditierte Einheit melden.

00:48:28: Dann hast du halt schon das Problem dass die auch jedes Jahr tatsächlich massiv fährt und intensiv benutzt wird oder wenn man Pech hat da auch im Pre-Positioning Verfahren angefordert wird.

00:48:39: es bedeutet vor allem viele rumänischen Einheiten sind jetzt schon wochenlang meinetwegen in Spanien, vorsichtshalber.

00:48:48: Also auch das sind dann so Sachen die muss man auch mit dem Profil dass wir hier betreiben können und mögen.

00:48:55: Wir sind halt keine militärische Einheit, wo man sagt naja ok jetzt machen wir halt zwei Wochen Dienst in Spaniën Das sind wir eben genau nicht und von daher muss man schon sehr gut überlegen, wie man wenn man das dauerhaft zur Verfügung stellen will.

00:49:13: Wie man das machen möchte?

00:49:14: Die Nordrhein-Westfalen haben so ein Modul aufgestellt also ein Westmodul.

00:49:19: die sind vier Tage nach Spanien gefahren um zwei Tage im Einsatzgebiet zu bleiben und dann wieder vier Tage noch Hause zu fahren.

00:49:25: Also es ist dann schon eine Hausnummer.

00:49:29: Da muss man ja genau wissen wie man sich aufstellt damit Belastung dann auch erträglich bleibt.

00:49:35: Ich

00:49:36: glaube, dass die Freiwillige Feuerwehr Münchern hat dieses Jahr ein hundertsechzigjähriges Jubiläum und es ist eine Geschichte der bürgerlichen Nachbarschaftshilfe.

00:49:44: Jetzt bist du Kommandant der riesigen freiwilligen Feuerwehr hier!

00:49:48: Ist das ein Stretch oder eine Kommunikation?

00:49:52: Die machen kann sagt Leute unsere Aufgaben entwickeln sich weiter wir helfen nicht nur demnächst in und vielleicht noch den Nachbargemeinde sondern wir fahren jetzt auch durch ganz Europa.

00:50:01: Also ich denke durch diese mediale Aufmerksamkeit rücken, diese Waldbrandgebiete einfach komplett in unser Bewusstsein.

00:50:09: Das fühlt sich ja schon an wie Nachbarschaft und in der besonderen Situation ist es schon vermittelbar dass wir unsere Partnerstadt die ja wie Wolfgang schon gesagt hat nicht einfach so Partnerstadt weil sie in einer Liste steht oder weil's am Ortsschild hängt sondern schon eine gewisse Verbindung, eine jahrzehntelange Verbindung darstellt.

00:50:30: Auch zum Beispiel in die Ukraine in unserer Partnerstadt nach Kiew.

00:50:36: Es fühlt sich schon wie Nachbarschaftshilfe an.

00:50:43: Trotzdem ist das Thema Waldbrand nicht unser Spezialität aus Großstadt vorher wäre.

00:50:54: aber Trotzdem ist diese Vorbereitung auf diesen Einsatz vermittelbar, weil wir uns wieder Stichwort Logistik auf diese Randbedingungen vorbereiten.

00:51:08: Was bedeutet das mal an Tag zwei oder drei Tage unterwegs zu sein?

00:51:12: Was muss ich an Gepäck mitnehmen und was muss sich an Unterlagen mitnehmen?

00:51:16: Hat jeder seinen Reisepass dabei, hat jeder seinen Impfpass dabei?

00:51:19: Ist jeder geimpft

00:51:19: usw.?

00:51:20: Also hat dieser Einsatz schon auch ein... Wachrütteln erzeugt und auch ist auf Akzeptanz gestoßen in der Mannschaft, weil man sich einfach vorbereiten will auf tatsächlich etwas exotische Einsatz-Szenarien.

00:51:36: Und die müssen ja nicht unbedingt jetzt wie ein Bordeaux sein sondern sie können auch von mir aus beim Waldbrand in Traunstein oder beim Hochwasser im Passau sein.

00:51:44: das muss ja nicht die lange Wegstrecke bis in die nächste Partnerstadt sein.

00:51:49: Ja, das war wieder eine Folge des Podcasts Brennpunkt gefahren.

00:51:52: Das wäre diesmal eine besondere und auch sehr aktuelle Folge.

00:51:56: Danke Claudius Blank, Wolfgang Schäuble für die Einblicke in die konkrete Planung und was hinter den Kulissen passiert ist bevor wir Einsatzkräfte durch Europa senden!

00:52:05: Wir hoffen, es hat Ihnen gefallen und wir konnten Ihnen einen oder anderen Gedanken oder Einblick schenken, den Sie aus dieser Folge mitnehmen.

00:52:12: Wenn sie Feedback- oder Anregungen zu unseren Themen haben, dann senden Sie eine Mail an podcast.rennpunkt-,gefahrenabwehr.de.

00:52:20: Auf jeden Fall freuen wir uns, dass Sie dabei waren!

00:52:23: Und wir freuen uns auch wenn Sie das nächste Mal wieder einschalten!

Über diesen Podcast

Ein Podcast über Krisenmanagement, Katastrophenschutz und über die Menschen, die Verantwortung tragen, wenn es ernst wird.

Zu hören sind Claudius Blank, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr München, Wolfgang Schäuble, Leiter der Branddirektion München, und Benedict Gross als Moderator. Drei Stimmen aus München, drei Perspektiven auf Krise, Einsatz und Führung.

Wir sprechen über Strukturen, Abläufe und Hintergründe von Blaulichtorganisationen – und darüber, wie Städte und Gemeinden sich auf Notfälle, Krisen und Katastrophen vorbereiten. Fachlich fundiert, für jedermann verständlich erklärt und mit Blick hinter die Kulissen.

Neue Folgen erscheinen etwa alle drei bis vier Wochen. Wir zeichnen auf, wenn die Kalender zueinanderpassen, es spannende Gesprächsthemen gibt und kein Großeinsatz dazwischen kommt.

von und mit Claudius Blank, Wolfgang Schäuble und Benedict Gross

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